Leute:Street-Art als Geldanlage

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(Foto: Georg Wendt/dpa)

Robbie Williams verkauft Banksy-Kunst, Thomas Gottschalk hat offenbar keine Katererfahrung, und Kim Kardashian ist jetzt offiziell Single.

Robbie Williams, 48, britischer Sänger, hat sich von mehreren seiner Banksy-Kunstwerke getrennt. Die Werke sind am Mittwoch im Londoner Auktionshaus Sotheby's für mehrere Millionen unter den Hammer gekommen. Eine auf Metall gesprühte Version des Motivs "Girl with a Balloon" erzielte laut Sotheby's umgerechnet etwa 3,3 Millionen Euro.

(Foto: Tom Nicholson/Reuters)

Das Ölgemälde "Vandalised Oil (Choppers)" - die Nachempfindung eines Landschaftsgemäldes aus dem 18. oder 19. Jahrhundert mit zwei darüber gesprühten Kampfhubschraubern - wechselte für rund 5,3 Millionen Euro den Besitzer. In letzter Minute zurückgezogen hat Williams offenbar hingegen die auf Leinwand produzierte Kopie des 2004 erstmals als Wandbild in der Küstenstadt Brighton aufgetauchten Werks "Kissing Coppers". Es zeigt zwei britische Bobbys, die sich eng umschlungen küssen. Warum sich der 48-Jährige anscheinend umentschied, war zunächst nicht klar.

(Foto: Mario Anzuoni/Reuters)

Kim Kardashian, 41, US-Reality-Schauspielerin, ist jetzt offiziell Single. Nach einem einjährigen Scheidungsstreit mit Rapper Kanye West, 44, sei ein Richter in Los Angeles damit dem Antrag der Unternehmerin nachgekommen, wie ihr Anwaltsteam auf Anfrage bestätigte. Kardashian und West hatten 2014 geheiratet und haben vier gemeinsame Kinder. Im Februar 2021 hatte Kardashian die Scheidung wegen "unüberbrückbarer Differenzen" eingereicht. In dem langwierigen Prozess stellte sie im Dezember einen weiteren Antrag, dass ihr Singlestatus möglichst schnell wiederhergestellt werde. Mit dem Gerichtsentscheid ist die Scheidung noch nicht amtlich. Die Ex-Partner müssen weiterhin Einzelheiten wie etwa die Aufteilung des Sorgerechts und der Finanzen aushandeln.

(Foto: Daniel Karmann/dpa)

Thomas Gottschalk, 71, Moderator, hatte nach eigenen Angaben nur zweimal in seinem Leben einen schlimmen Kater. Und obwohl sich seine Weinkenntnisse auf einem "Hobbylevel" bewegten, wie er dem Magazin Bunte sagte, bringt er nun einen Discounter-Wein heraus. Demnach sei er kein großer Trinker. "Meine Meinung, die galt auch schon für die Gummibären, die ich beworben habe: Zu wenig und zu viel ist aller Narren Ziel." Ab und zu habe er aber das Bedürfnis, sich seine Gesellschaft "schönzutrinken", so Gottschalk.

(Foto: Henning Kaiser/dpa)

Inga Humpe, 66, Sängerin , wehrt sich gegen Altersdiskriminierung in der Musik- und Unterhaltungsbranche. "Frauen in meinem Alter sind nicht besonders sichtbar", sagt die Sängerin des Duos 2raumwohnung im Zeitmagazin-Podcast " Und was machst du am Wochenende?". "Frauen ab 55, 60, man denkt, man braucht sie nicht. Sie sind als Künstlerinnen nicht mehr die 'Objekte', die man sich wünscht." Seit den Anfängen ihrer Karriere habe sich immerhin eine Sache verändert: "Das Alter hat sich schon etwas nach hinten verschoben", sagt sie. Als sie 30 war, habe es schon geheißen: "Jetzt müssen wir aber mal auf die Uhr gucken, die ist ja eigentlich schon zu alt", so die Sängerin. "Ich war eigentlich immer zu alt."

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