Prozess in GöttingenEin Netz aus Intrigen und Lügen

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Die Angeklagte soll die 15-Jährige mit dem Auto abgeholt und in den Reinhäuser Wald gebracht haben, wo sie sie mutmaßlich ermordete. (Symbolbild)
Die Angeklagte soll die 15-Jährige mit dem Auto abgeholt und in den Reinhäuser Wald gebracht haben, wo sie sie mutmaßlich ermordete. (Symbolbild) (Foto: Collage: sted/SZ, Foto: imago)

Eine junge Erzieherin steht vor Gericht: Sie soll eine 15-jährige Schülerin aus einer Wohngruppe ermordet haben, um an deren Handy zu kommen. Das mögliche Motiv: rasende Eifersucht.

Von Uta Eisenhardt, Göttingen

Die Angeklagte hat ein auffallend ebenmäßiges Gesicht. Sie hat einen vollen Mund und eine Stupsnase, wegen ihrer schmalen Züge wirken ihre dunklen Augen groß. Die halblangen Haare hat sie zu einem lockeren Zopf gebunden. Ihre altrosafarbene Jacke, die sie auch im Saal des Göttinger Landgerichts nicht auszieht, kontrastiert mit ihren braunen Haaren. Einzig ihr oft teilnahmsloser Blick, ihr grauer Teint zeugen davon, dass sich Michelle W. auf dem Tiefpunkt ihres 24-jährigen Lebens befindet.

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:Die Erzieherin

Jahrelang arbeitet Sandra M. in verschiedenen Kitas, jahrelang ist klar, dass man sie nicht mit den Kindern allein lassen sollte. Dann stirbt ein Mädchen.

SZ PlusText: Jana Stegemann, Illustration: Stefan Dimitrov

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