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Razzien in Norddeutschland:Durchsuchungen in etwa 40 Wohnungen

Illustration - Polizeiabperrung

Bisher bestätigte die Polizei die Hintergründe des Großeinsatzes noch nicht.

(Foto: Hendrik Schmidt/dpa)

Medienberichten zufolge handelt es sich bei den Razzien um einen Schlag gegen ein Drogennetzwerk, das zwei Tonnen Kokain nach Deutschland gebracht haben soll.

In Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen durchsucht die Polizei seit den frühen Morgenstunden mehrere Wohnungen. Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität, wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte.

Insgesamt wurden knapp 40 Wohnungen durchsucht. An den Razzien ist auch das Zollfahndungsamt beteiligt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Hamburger Polizei hervor. Zu den genauen Hintergründen gab die Polizei bisher keine Details bekannt.

Übereinstimmenden Medienberichten nach handelt es sich bei den Durchsuchungen um einen Schlag gegen ein Drogennetzwerk. Dem Dem Spiegel zufolge soll es etwa 20 Haftbefehle gegen Mitglieder einer Bande geben. Diese soll etwa zwei Tonnen Kokain über den Seeweg von Südamerika nach Deutschland gebracht haben. Um das zu bewerkstelligen, habe sich ein arbeitsloser IT-Fachmann in das System des Hamburger Hafens gehackt. Die Polizei bestätigte das bislang nicht.

© SZ/dpa/mpu
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