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Raumfahrt:Platsch!

Die chinesischen Raketenteile seien ins Meer gestürzt, versichert China.

Die Überreste einer für den Bau der ersten chinesischen Raumstation genutzten Rakete sind zwischen der Arabischen Halbinsel und Indien ins offene Meer gestürzt. Das meldeten chinesische Staatsmedien am Sonntag. Demnach verbrannten die meisten Überreste des Flugkörpers beim Eintritt in die Atmosphäre, die restlichen Trümmer seien in den Indischen Ozean gefallen. Die Rakete vom Typ "Langer Marsch 5B" hatte am 29. April das 22 Tonnen schwere Modul "Tianhe" (Himmlische Harmonie) ins All gebracht, das den Hauptteil der chinesischen Raumstation bilden soll. Experten hatten davor gewarnt, dass die Trümmer am Wochenende "unkontrolliert" in die Atmosphäre eintreten könnten - die Rakete sei nicht für einen kontrollierten Absturz gebaut.

© SZ vom 10.05.2021 / dpa
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