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Prozesse - Frankfurt am Main:Prozess: Umfangreiche Opium-Lieferungen mit Geständnis

Deutschland
Ein Schild mit der Aufschrift "Landgericht" und "Amtsgericht" an der Fassade des Gerichtsgebäudes. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit einem Geständnis des Angeklagten ist am Mittwoch in Frankfurt der Prozess um umfangreiche Opium-Lieferungen aus dem Iran nach Deutschland eröffnet worden. Vor dem Landgericht räumte der 38 Jahre alte Geschäftsmann ein, 2018/19 drei Opium-Lieferungen an Abnehmer in Frankfurt vermittelt und dafür Provision kassiert zu haben. Es handelte sich dabei um knapp 150 Kilogramm Rauschgift.

Die Polizei hatte nach umfangreichen Abhörmaßnahmen zunächst die Fahrer und Kuriere und später auch den Angeklagten verhaftet. In den Lastwagen und im Kleingarten des Angeklagten wurden große Mengen der Drogen sichergestellt. Gleichzeitig beschlagnahmten die Fahnder rund 85 000 Euro Bargeld aus den Drogengeschäften. Seinem Geständnis zufolge hatte der Angeklagte in Deutschland besonders mit Großabnehmern zusammengearbeitet.

Zwei der Hinterleute wurden bereits vom Landgericht zu Freiheitsstrafen verurteilt. Nach drei weiteren Verhandlungstagen soll der Prozess gegen den 38-Jährigen noch im Juli abgeschlossen werden.

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