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Prozesse - Frankfurt am Main:Lübcke-Prozess geht mit Zeugenvernehmungen weiter

Deutschland
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Copyright: pixabay.com/Decker & Böse Rechtsanwaltsgesel/obs/Symbolbild (Foto: dpa)

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Frankfurt/Main (dpa) - Der Prozess um die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke wird heute (10.00 Uhr) mit der Vernehmung von zwei Zeugen fortgesetzt. Auch ein weiterer Sachverständiger soll vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt aussagen.

In dem Verfahren vor dem OLG-Staatsschutzsenat muss sich der 47 Jahre alte Deutsche Stephan Ernst wegen Mordes verantworten. Die Anklage wirft ihm vor, im vergangenen Jahr den CDU-Politiker Lübcke aus rechtsextremistischen Motiven auf der Terrasse von dessen Wohnhaus erschossen zu haben. Außerdem ist Ernsts ehemaliger Arbeitskollege Markus H. wegen Beihilfe angeklagt. Er soll Ernst politisch beeinflusst haben.

Nachdem es in dem seit Juni verhandelten Verfahren zunächst vor allem um den Mord an Lübcke gegangen war, ging es in der letzten Sitzung um einen weiteren Anklagepunkt gegen Ernst, den Mordversuch an einem irakischen Flüchtling.

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