Prozesse - Berlin:Handel mit 35 Kilogramm Kokain - Urteil: Acht Jahre Haft

Prozesse - Berlin: Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild
Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Berlin (dpa/bb) - Wegen Drogenhandels ist ein Mann in Berlin zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der 53-Jährige habe 35 Kilogramm Kokain in Italien übernommen und verkauft, begründete das Landgericht am Freitag sein Urteil. Der vorbestrafte Mann wurde der unerlaubten Einfuhr und des Handels mit Betäubungsmitteln schuldig gesprochen.

Zudem wurde die Einziehung von Tatbeträgen in Höhe von rund 800 000 Euro angeordnet. Der 53-Jährige soll laut Urteil nach Verbüßung eines Teils der Strafe in einer Entziehungsanstalt untergebracht werden.

Der Angeklagte gestand, er sei im Mai 2021 von Berlin nach Italien gefahren, um ein Drogengeschäft abzuwickeln. Er habe Geld für seinen eigenen Drogenkonsum gebraucht. Das Urteil entspricht im wesentlichen den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung.

Der Angeklagte soll das Rauschgift von einer internationalen Bande von Kokainschmugglern erworben haben. Mit einem von Kolumbien aus agierenden Händler habe er die Lieferung von 35 Kilo Kokain vereinbart. Im Raum Padua sei das Rauschgift übergeben worden.

Die Drogenbande, die inzwischen als zerschlagen gilt, soll insgesamt knapp fünf Tonnen Kokain von Südamerika nach Deutschland geschmuggelt haben. Am Rande des Prozesses gegen den 53-Jährigen hieß es, gegen zehn Männer habe die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.

© dpa-infocom, dpa:220701-99-877207/2

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