Prozesse - Altentreptow:Läuferin bewusstlos gewürgt: Prozess gegen 17-Jährigen

Altentreptow
Vor einem Landgericht hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Neubrandenburg (dpa/mv) - Mit der Verlesung der Anklage hat am Dienstag am Landgericht Neubrandenburg der Prozess um einen Überfall auf eine Läuferin begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 17-jährigen Angeklagten versuchten Totschlag vor. Der Prozess findet wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten hinter verschlossenen Türen statt.

Der 17-Jährige soll die 50-jährige Frau am 1. November 2021 in Altentreptow bei Neubrandenburg plötzlich von hinten umfasst und sie bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben, als diese gerade an ihm vorbeigelaufen war. Danach soll der Täter die verletzte Joggerin liegengelassen haben und geflohen sein. Die bewusstlose Frau überlebte.

Sie hatte sich kurze Zeit später bemerkbar machen können, so dass ein Passant ihr helfen und den Rettungswagen rufen konnte. Der Angeklagte war drei Wochen später festgenommen worden. Er wird im Prozess von einem Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie begutachtet. Zu einem möglichen Motiv der Tat hatte die Staatsanwaltschaft noch keine Angaben gemacht.

Für den Prozess sind insgesamt fünf Verhandlungstage geplant. Die attackierte Läuferin tritt in den Verfahren als Nebenklägerin auf. Mit einem Urteil wird bisher am 17. Mai gerechnet. Der Prozess wird - nicht öffentlich - am 3. Mai fortgesetzt.

© dpa-infocom, dpa:220418-99-955520/3

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