Prozessbeginn„Cold Case“ aus 1984: Gericht verhandelt Mord an Professor

Das Gericht verhandelt einen Mordfall aus dem Jahr 1984. (Symbolbild)
Das Gericht verhandelt einen Mordfall aus dem Jahr 1984. (Symbolbild) Roberto Pfeil/dpa

Eine DNA-Spur führte nach Italien - nun steht ein 62-Jähriger wegen eines mehr als 40 Jahre alten Mordfalls vor Gericht. Er soll im Kreis Mettmann einen Hochschullehrer erstochen haben.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Düsseldorf (dpa) - Jahrzehntelang blieb der Mord an einem Psychologie-Professor unaufgeklärt. Am Dienstag (10.00 Uhr) wird der 42 Jahre alte Fall, ein sogenannter Cold Case, nun am Düsseldorfer Landgericht verhandelt. Die Ermittler sind überzeugt, den gewaltsamen Tod des Mannes im Jahr 1984 aufgeklärt zu haben. Der Hochschullehrer war damals in seinem Wohnhaus in Hilden (Kreis Mettmann) in der Nähe von Düsseldorf erstochen worden.

Vor Gericht muss sich ein heute 62-jähriger Italiener verantworten. Eine DNA-Spur hatte Cold-Case-Spezialisten im Jahr 2023 zu dem Verdächtigen geführt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm heimtückischen Mord vor. 

Das Gericht hat zehn Verhandlungstage für den Fall angesetzt. Der Verdächtige habe sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert, sagte eine Gerichtssprecherin vorab. Seine Verteidigerin gab auf Anfrage zunächst keine Stellungnahme ab.

© dpa-infocom, dpa:260224-930-726705/1

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