Prozess in Dortmund:Die schwierige Suche nach der Wahrheit

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(Foto: Ina Fassbender/AFP)

Fast 19 Monate ist es her, dass ein Polizist in Dortmund einen 16-jährigen Geflüchteten erschoss. Das Landgericht muss nun klären, ob der Beamte aus Notwehr handelte oder ob es Totschlag war. Zeugen zeichnen bisher sehr unterschiedliche Bilder.

Von Christian Wernicke, Dortmund

Es geht um Sekunden. Um den Moment, der über Leben und Tod entschied - vor beinahe 19 Monaten. Vier Augenzeugen treten auf an diesem Mittwoch in Saal 130 des Landgerichts Dortmund. Jeder hatte seinen Blick auf das Drama, das am 8. August 2022 in der Dortmunder Nordstadt geschah. Jeder hat seine brüchige Erinnerung, seine eigene Wahrheit zum Tod von Mouhamed Dramé, dem 16-jährigen Flüchtling aus Senegal.

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