Prozess gegen Christina BlockVom GNTM-Kandidaten zum mutmaßlichen Entführer

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Für seine Zeugenaussage wurde Jonathan G. freies Geleit gewährt.
Für seine Zeugenaussage wurde Jonathan G. freies Geleit gewährt. Marcus Brandt/Marcus Brandt/dpa

Jonathan G. wollte auch mal Teil eines James-Bond-Films sein. Dann soll er geholfen haben, die Kinder von Christina Block zu entführen. Wie es dazu kam.

Von Jana Stegemann

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Jonathan G. will Christina Block nur ein einziges Mal getroffen haben. Damals kurz nach Weihnachten 2023 in einem Besprechungsraum des Fünf-Sterne-Hotels der Blocks in Hamburg. Diese kurze Begegnung mit der ihm bis dahin fremden Frau habe den heute 35-Jährigen nachhaltig beeindruckt. „Es gab keinen Zweifel, dass diese Frau leidet. Auch ich habe angefangen zu weinen“, erinnert sich das schwedisch-israelische Model, das schon bei Heidi Klums „Germany’s Next Topmodel“, der schwedischen Version der „Bachelorette“ und in Reality-TV-Formaten teilnahm. Vor Gericht spricht er Englisch. Obwohl er zehn Jahre in Hamburg lebte, ist sein Deutsch nur rudimentär.

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Die Ex-Agentin Keren Tennenbaum soll die Entführung von Christina Blocks Kindern organisiert haben – im Auftrag der Mutter. Jetzt hat sie sich den Behörden gestellt und behauptet: Der eigentliche Drahtzieher war ein anderer.

SZ PlusVon Ulrike Nimz und Jana Stegemann

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