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Promis der Woche:"Heilige Guacamole, was ein geiler Typ!"

Designerin Sarah Kern findet für ihre neue große Liebe blumige Worte, Queen-Fans freuen sich über haarige Enthüllungen aus dem Palast und Til Schweiger hat einen Fehler gemacht.

Römische Dekadenz in Kalifornien

Elon Musk und Sängerin Grimes sind Eltern geworden.

(Foto: Angela Weiss/AFP)

Wie heißt er denn nun? Noch keinen Monat ist der Sohn von Unternehmer Elon Musk und Sängerin Grimes alt, da macht sein Name schon mehr Schlagzeilen als der geplatzte Start von Musks Rakete in dieser Woche. Die Eltern hatten auf Twitter angekündigt, dass sie dem Kind den unaussprechlichen Namen "X Æ A-12" geben wollten - eine Mischung aus unbekannter Variable, Elfensprache und eine Hommage an das Lieblingsflugzeug der Eltern. Daraus wurde aber nichts - zumindest nicht ganz. Das kalifornische Gesetz hat den beiden einen Strich durch den Buchstaben-Zahlen-Code gemacht.

Arabische Zahlen im Namen sind nicht gern gesehen, römische Zahlen aber schon, schrieb Mutter Grimes, die mit bürgerlichem Namen Claire Boucher heißt, auf Instagram. Deshalb mussten die Ziffern 1 und 2 durch ein großes "X" und zwei "I" ersetzt werden: Das Kind heiße jetzt X Æ A-XII. Grimes findet: "Um ehrlich zu sein: Das sieht auch besser aus." Und wie rufen Mama und Papa nun ihren Sohn? Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge haben sie eine Abkürzung gefunden: "Little X". Bleibt zu hoffen, dass der Kleine die "unbekannte Variable" bald mit Leben füllt.

Geschüttelt und völlig ungerührt

Neuseelands Regierungschefin bleibt auch bei Erdbeben cool

Wackelt da was? Das Videostandbild zeigt Jacinda Ardern während des Interviews.

(Foto: Uncredited/dpa)

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern lässt sich nicht erschüttern. Das hat sie bereits nach dem Anschlag von Christchurch im vergangenen Jahr bewiesen, als sie es schaffte, ihr Land nach diesem rassistisch motivierten Massaker wieder zu einen. Auch in der Corona-Pandemie sind die Neuseeländer mit der Arbeit ihrer Regierung Umfragen zufolge sehr zufrieden. Ein politisches Beben muss Ardern also nicht befürchten. Stattdessen hielt sie in dieser Woche einem ganz realen, tektonischen Beben Stand: Inmitten eines Live-Interviews mit dem Sender RNZ zitterte plötzlich die Erde.

"Wir haben hier gerade ein kleines Erdbeben", sagte die Regierungschefin. "Eine ganz ordentliche Erschütterung, wenn Sie sehen, wie sich die Dinge hinter mir bewegen." Nach einem prüfenden Blick zur Decke erklärte die 39-Jährige dann aber ganz cool: "Über mir hängen keine Lampen." Sie sei also bereit, das Gespräch fortzusetzen. Und das bei einem Beben mit einer Stärke von 5,6 auf der Richterskala.

Tschillen für Anfänger

Til Schweiger

Til Schweiger hat sich entschuldigt.

(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Auch Til Schweiger, 56, sieht sich selbst als Chiller. Nicht nur im Fernsehen, wo er im Tatort Nick Tschiller spielt, sondern auch in gefährlichen Lebenslagen. Als der Virologe Drosten und der SPD-Politiker Lauterbach Morddrohungen öffentlich machten, fiel Schweiger dazu nur ein: "Herr Drosten und Herr Lauterbach, take a Chill-Pill!" Gleichzeitig berichtete der deutsche Filmemacher von mehreren Morddrohungen gegen sich selbst in der Vergangenheit.

Ganz so entspannt wie Jacinda Ardern ist Schweiger dann aber doch nicht, nun hat er sich für seinen Instagram-Post entschuldigt. Der sei "nicht nur unbedacht, sondern völlig unangebracht und vor allem überflüssig" gewesen, schrieb er. Warum man ihn trotzdem mögen muss, schrieb er gleich dazu: "Meinen Kindern habe ich immer gesagt, Fehler zu machen ist menschlich, aber man muss auch seine Fehler erkennen und in der Lage sein, sich aufrichtig für diese zu entschuldigen." Sein Fehler sei "leider nicht so leicht" zu entschuldigen, trotzdem wolle er "Herrn Prof. Lauterbach und Herrn Prof. Dr. Drosten mitteilen, dass ich meinen Fehler aus ganzem Herzen bereue." Generell jedenfalls gilt: Unter dem Einfluss von "Chill-Pillen" sollte man weniger in sozialen Netzwerken posten.

Ein Mann wie ein Avocado-Dip

Sarah Kern im Sorgerechtsstreit

Die Schmuckdesignerin Sarah Kern hat sich verlobt.

(Foto: Tobias Hase/dpa)

Die deutsch-dänische Designerin Sarah Kern hat sich verlobt - im Eilverfahren. Noch im März hatte die 52-Jährige ihre Trennung von Tobias Pankow bekanntgegeben, mit dem sie ein halbes Jahr lang liiert gewesen war. Nun ist sie sich ganz sicher, dass der 41-jährige Unternehmer Matthew aus ihrer Wahlheimat Malta der Richtige ist. "Auch wenn jetzt andere sagen, ich stürze mich ins nächste Abenteuer und lasse den Kerl wieder im Regen stehen: Liebe ist nicht planbar", sagt sie zur Gala. Und über ihren Verlobten: "Ich schwöre, das wird der letzte in meinem Leben sein."

Bereits vor zwei Jahren habe sie Matthew kennengelernt. Kurz nach der Trennung habe sie ihn dann zufällig am Frankfurter Flughafen in einer Raucherkabine wiedergetroffen und so nahm die Liebesgeschichte an dem olfaktorisch eher weniger duften Ort ihren Lauf. Für das Glück, das sie empfindet, findet Kern dafür ziemlich blumige Worte. Die Gala jedenfalls zitiert sie folgendermaßen: "Heilige Guacamole, was ein geiler Typ! Auf Malta sieht man selten Männer, die zwei Meter groß sind."

Haarige Enthüllung

Entertainment Themen der Woche . 08/05/2020. Windsor Castle, United Kingdom. Queen Elizabeth II during her television ad

Die Frisur sitzt: Die Queen bei einer Fernsehansprache.

(Foto: Pool / i-Images via www.imago-images.de/imago images/i Images)

Für Kontinentaleuropäer ist klar: Zu Großbritannien gehören Fisch mit Pommes, Nieselregen und die stets akkurate Föhnfrisur von Königin Elisabeth II. Das weiße Haupthaar ihrer Majestät sitzt wie ein Helm, die seitlichen Wellen umrahmen ihr Gesicht so beständig, dass man vermuten könnte, dass mehr als nur eine Ladung Drei-Wetter-Taft dafür nötig ist. Umso erstaunter ist die britische Presse nun über das neueste Geheimnis, das der Sun von Königshaus-Insidern zugetragen worden sein soll: Die Queen stylt sich die Haare während des Lockdowns selbst. Sie wäscht, trocknet und legt sie sich alleine. Ausrufezeichen. Dabei saßen die Haare bei der Krisen-Fernsehansprache an die Nation doch perfekt.

"Die Queen macht sich schon seit Jahren während der Sommerferien auf Balmoral ihre Haare selbst und deshalb ist sie daran gewöhnt", erklärt der sogenannte Insider weiter. Auch jetzt in der Pandemie residiert die betagte Königin zum Schutz mit ihrem Ehemann Prinz Philip außerhalb Londons - und umso begeisterter zeigt sich die Regenbogenpresse, wenn Informationen aus dem royalen Homeoffice durchsickern. Die Pferdenärrin verbringe viel Zeit mit Ausritten, hieß es zuletzt auch. Auf dem Pferderücken, so weiß man von Fotos, gönnt sich übrigens auch die Königin gern einen "bad hair day": mit einem großmütterlich unter dem Kinn zusammengebundenem Kopftuch.

© SZ/afis

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