Leute:"Ich habe etwas an der Wand hinterlassen"

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Will solche Scherze jetzt öfter machen: Sänger Robbie Williams. (Foto: IMAGO/STAR-MEDIA/IMAGO/STAR-MEDIA)

Robbie Williams hat einem Hamburger Hotel einen Streich gespielt, die Presleys haben sich in Erbangelegenheiten geeinigt, und der Papst telefoniert.

Robbie Williams, 49, Sänger, will unbemerkt ein eigenes Kunstwerk in einem Hotel aufgehängt und es Monate später genau dort wiedergefunden haben. "Ich wohnte in einem schönen Hotel in Hamburg, ich habe etwas an der Wand hinterlassen", erklärte der Brite bei Instagram. Er habe auf seinem Tabletcomputer "die einfachste abstrakte Kunst, die man je machen kann", gezeichnet und im November 2022 ausgedruckt, gerahmt, signiert und aufgehängt. Das Bild zeigt graue und schwarze, ineinander verschlungene Linien und Punkte auf weißem Hintergrund. Darunter steht auf Englisch geschrieben "Hotels hängen jeden alten Mist auf und nennen ihn Kunst". Bei seinem erneuten Hamburg-Besuch Ende Januar 2023 habe das Bild noch immer an der Wand gehangen, sagte er in einem Video. "Ich schätze, es ist unbemerkt geblieben." Möglicherweise wird es künftig mehr dieser Scherze geben. "Das werde ich öfter machen", kündigte Williams an.

(Foto: Jordan Strauss/dpa)

Priscilla Presley, 77, Schauspielerin, hat sich offenbar in Erbangelegenheiten mit ihren Angehörigen geeinigt. "Als Familie freuen wir uns darüber, dass wir dies gemeinsam beigelegt haben", hieß es in einer Mitteilung, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Es habe sich entgegen Medienberichten nicht um ein Gerichtsverfahren gegen ihre "geliebte" Enkelin Riley Keough, 33, gehandelt, betonte Presley. Es sei lediglich um eine Prüfung von Dokumenten gegangen. Die Presley-Familie sei jetzt stärker als je zuvor. Lisa Marie Presley, das einzige Kind von Priscilla und Elvis Presley, war im Januar nach einem medizinischen Notfall im Alter von 54 Jahren gestorben. Sie hinterließ Tochter Riley Keough und 14-jährige Zwillingstöchter. Priscilla Presley habe nach dem Tod Zweifel an der Echtheit des Testaments ihrer Tochter erhoben, hieß es zunächst. Einem älteren Testament zufolge sollen sie und ein früherer Manager Treuhänder gewesen sein, doch 2016 soll Lisa Marie Presley das Vermögen ihren eigenen Kinder überschrieben haben.

(Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Mario Adorf, 92, Schauspieler, wünscht sich, nur so lange leben zu dürfen, wie das Leben lebenswert ist. Das sei alles, was für ihn zähle, sagte er im Interview mit der Zeit. Auch im letzten Abschnitt des Lebens könne der Weg ein kurviger und steiniger Bergpfad sein. Zudem habe er im Alter weder einen tieferen Sinn gefunden, noch sei er gescheiter oder dümmer geworden. "Ich glaube immer noch, dass ich die Fehler, die ich gemacht habe, in der gleichen Situation wieder machen würde." Dennoch erlebe Adorf immer häufiger den Gedanken an ein "letztes Mal", sagt er. Viele Menschen hätten davor Angst oder würden solche Überlegungen von sich wegschieben. Für den Schauspieler lösten sie jedoch ein positives Gefühl aus.

(Foto: Andrew Medichini/dpa)

Papst Franziskus, 86, hat telefoniert. Er habe seine wöchentliche Generalaudienz dafür unterbrochen, berichtete etwa die Katholische Nachrichten-Agentur. Vor der deutschen Zusammenfassung der Evangeliumsauslegung und den Grußworten und während Vatican-News-Sprecher Mario Galgano auf seinen Einsatz wartete, telefonierte der Papst demnach kurz. Danach lief das Programm normal weiter. Mit wem er sprach und um was es ging, ist nicht bekannt.

(Foto: Oliver Berg/dpa)

Esther Sedlaczek, 37, Moderatorin, ist vor ihren Auftritten immer nervös. Am Samstagabend wird sie erstmals die Show "Frag doch mal die Maus" moderieren. "Es ist natürlich eine Riesen-Herausforderung", sagt die "Sportschau"-Moderatorin der Deutschen Presse-Agentur. "Unterhaltung ist für mich Neuland." Sie sei aber "immer nervös, vor jeder Sendung". Das sei bei ihrer ersten "Sportschau" auch nicht anders gewesen. "Das habe ich nie abgelegt. Es gehört für mich aber irgendwie dazu, weil es ja auch die Sinne schärft." Verrückt machen will sie sich aber nicht. "Ich habe nicht das Gefühl, dass ich jemandem etwas beweisen muss." Zudem schließe sich für sie ein Kreis: Sie habe die Maus-Sendung vor 30 Jahren als kleines Mädchen geschaut und ihre vierjährige Tochter wachse nun damit auf.

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