Leute:Rapper gegen Großbuchstaben

Lesezeit: 1 min

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(Foto: Evan Agostini/dpa)

Kanye West möchte in seinen Posts nicht mehr so aggressiv rüberkommen, bei Fleetwood Mac wurde eine Trennung verschwiegen, und Prinz Charles hat Ärger wegen seiner Stiftung.

Kanye West, 44, US-Rapper, bereut Großbuchstaben in seinen Posts. Die Art und Weise, in der er im Trennungsstreit gegen Kim Kardashian ausgeteilt habe, sei "verstörend" gewesen, schrieb West auf Instagram. Jetzt aber wisse er, dass sich Großbuchstaben in Nachrichten so anfühlten, als würde man jemanden anschreien. Ein Umstand, der bisher nur Comic-Lesern bekannt war. "Ich arbeite an meiner Art zu kommunizieren", erklärte West, der neuerdings Ye heißt. Erst vor ein paar Tagen hatte er den Komiker Pete Davidson, 28, im Netz beleidigt, da sich dieser an der Seite seiner Ex-Frau gezeigt hatte. Kanye West und Kardashian hatten 2014 geheiratet, vier Kinder bekommen und sich 2021 getrennt.

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(Foto: Chris Pizzello/dpa)

Stevie Nicks, 73, US-Sängerin, und Lindsey Buckingham, 72, US-Musiker, haben der Öffentlichkeit eine glückliche Beziehung monatelang nur vorgespielt. Mitte der 1970er-Jahre hätten sie als neue Mitglieder der Band Fleetwood Mac lediglich so getan, als seien sie noch zusammen, erklärte Nicks dem New Yorker. "Weil ich schlau genug war zu wissen, dass wenn wir uns im zweiten Monat, den wir bei Fleetwood Mac sind, trennen, es das Ganze hätte platzen lassen." Daher habe sie versucht, "so liebenswürdig und nett zu Lindsey zu sein, wie ich konnte. Er war ebenfalls nicht glücklich." Das Album, auf dem sie ihre Trennung später verarbeiteten ("Rumours"), gehört zu den meistverkauften der Musikgeschichte.

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(Foto: Pool/Reuters)

Charles, 73, britischer Thronfolger, hat Ärger wegen seiner Stiftung The Prince's Foundation. Die Londoner Polizei ermittelt wegen Vorwürfen gegen einen ehemals engen Mitarbeiter von ihm. Mehrere britische Zeitungen hatten im vergangenen Jahr berichtet, der damalige Geschäftsführer der Stiftung und Charles-Vertraute Michael Fawcett habe einem saudischen Geschäftsmann im Gegenzug für Spenden Unterstützung bei dessen Wunsch nach einem Ritterschlag und der britischen Staatsbürgerschaft zugesagt. Die Blätter berufen sich auf ein angebliches Schreiben Fawcetts aus dem Jahr 2017. Fawcett legte nach den Veröffentlichungen sein Amt als Geschäftsführer nieder. Der Prinz of Wales habe "keinerlei Kenntnis" von den Dingen gehabt, hieß es nun aus dem Clarence House, dem Sitz von Prinz Charles und Herzogin Camilla.

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