Leute:Julia allein zu Haus

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Leute: Julia Roberts war zuletzt mit 25 Jahren so allein.

Julia Roberts war zuletzt mit 25 Jahren so allein.

(Foto: Stephane Mahe/Reuters)

Julia Roberts wurde von den Clooneys verhätschelt, das "Nirvana"-Baby bleibt "Nirvana"-Baby, und Papst Franziskus fühlt sich Hühnern verbunden.

Julia Roberts, 54, US-Schauspielerin, wurde von George Clooneys Familie verhätschelt. Bei den Dreharbeiten für den Film "Ticket to Paradise" in Australien wurde George Clooney von seiner Frau Amal und seinen zwei Kindern begleitet. Julia Roberts kam allein. "Die Clooneys haben mich vor völliger Einsamkeit und Verzweiflung bewahrt", sagte Roberts. "Wir waren in einer Blase, und so lange war ich noch nie von meiner Familie getrennt. Ich glaube, so viel Zeit habe ich nicht mehr allein verbracht, seit ich 25 war", sagte Roberts der New York Times. "Julia hatte das Haus direkt unter Amal, mir und den Kindern", berichtete Clooney. Jeden Morgen habe er draußen nach Roberts gerufen - "und dann brachten wir ihr eine Tasse Kaffee herunter. Für meine Kinder war sie Tante Juju."

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(Foto: Alamy Stock Photos / Pictorial Press/mauritius images)

Spencer Elden, 31, Nirvana-Baby, bleibt für immer das Nirvana-Baby. Mit seiner Klage sei er zu spät dran, heißt es in einer Stellungnahme des Richters Fernando Olguin. Der Fall werde endgültig beiseite gelegt. Spencer hatte geklagt, dass das Foto von ihm als Säugling auf dem Cover des Albums "Nevermind" Kinderpornografie sei. Laut Klagetext sah der Mann seine Genitalien auf dem mehr als 30 Millionen Mal verkauften Album der Band als "lasziv" dargestellt. Er verlangte von den Beklagten insgesamt eine Millionenentschädigung. Das Foto habe bei ihm zu "extremer und dauerhafter emotionaler Belastung" geführt. Die Erfolgsaussichten des Klägers waren auch dadurch eingeschränkt, dass er das ikonische Motiv selbst mehrere Male nachgestellt hatte und sich den Schriftzug "Nevermind" auf seine Brust tätowieren ließ.

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(Foto: Fabio Frustaci/Imago)

Franziskus, 85, Papst, ist der Meinung, dass er Ähnlichkeiten mit einem Huhn hat. In seinem Alltag bevorzuge er geregelte Abläufe, sagte er in einem Interview dem Sender CNN. "Ich stehe früh auf", betonte Franziskus und fügte wörtlich hinzu: "Und ich wache von alleine auf. Ich bin wie die Hühner." Üblicherweise sei das um vier Uhr in der Früh. Aber er gehe auch bereits um 21 Uhr ins Bett und lösche um 22 Uhr das Licht.

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(Foto: Jens Kalaene/dpa)

David Garrett, 42, Geiger, hat sich selbst ein teures Geburtstagsgeschenk gemacht. Er kaufte eine seltene Geige des italienischen Geigenbauers Guarneri del Gesù. "Ich habe mir damit einen Lebenstraum erfüllt", sagte er der Bild. Das Instrument aus dem Jahr 1736 habe er bei einem Pariser Auktionshaus für 3,5 Millionen Euro ersteigert. "Für die Summe werde ich mich von einer meiner Immobilien trennen müssen und eine Wohnung in New York verkaufen. Aber diese Geige ist es mir wert!" Weltweit gebe es nur etwa 150 bis 200 Exemplare. An der Versteigerung habe er von einem Frankfurter Hotel aus teilgenommen. Der Empfang sei so schlecht gewesen, dass er zum Telefonieren in den Innenhof gegangen sei. "Ich habe mich noch nie neben Mülltonen und Essenresten so glamourös gefühlt."

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(Foto: Hasan Bratic/dpa)

Adriana Lima, 41, brasilianisches Model, philosophiert über Farben. "Cyan ist die Farbe zwischen Grün und Blau im sichtbaren Lichtspektrum. Cyan ist die Farbe der Gewässer von Bora Bora und den Malediven, Orte auf der Bucket List unserer Familie. Cyan ist jetzt unsere Lieblingsfarbe... die Augenfarbe unseres kleinen Jungen. Willkommen in unserer Welt", schrieb sie auf Instagram unter ein Foto von dem Auge ihres neugeborenen Sohns Cyan.

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(Foto: Christian Charisius/dpa)

Christoph Maria Herbst, 56, Schauspieler, wählte seine Schulfächer strategisch. Am Gymnasium hatte er Altgriechisch als Leistungskurs, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Er dachte, er benötige die Sprache für seinen späteren Berufsweg. "Ich wollte eigentlich katholischer Priester werden." Diesem Berufsziel sei dann allerdings "das Leben" dazwischen gekommen - seine erste Freundin. Das Zölibat war damit nicht kompatibel. "Ich wollte am Ende nicht einer dieser Priester werden, deren Nachwuchs von der Diözese großgezogen wird", sagte der Schauspieler.

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(Foto: Federico Gambarini/dpa)

Matthias Maurer, 52, Astronaut, hat Besuch im All bekommen. Ein japanischer Milliardär sei samt Assistent mit einer russischen Sojus-Mission herangeschwebt, berichtete er in Düsseldorf beim Ständehaus-Treff der Rheinischen Post. Danach sei eine US-Mission mit drei weiteren Milliardären angedockt. Die Besucher seien zum Teil deutlich älter als er gewesen. Deswegen rechne er sich trotz seines Alters durchaus noch Chancen auf eine etwaige Mond-Mission aus. Der sechsmonatige Aufenthalt im All habe bei ihm nicht nur zu Muskel-, sondern auch zu Knochenschwund geführt. Diese ließen sich aber durch Sport wieder aufbauen. Maurer war im Mai nach sechs Monaten Aufenthalt in der Schwerelosigkeit zur Erde zurückgekehrt.

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(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

Laura Müller, 22, Influencerin, verschickt gegen Bezahlung aufmunternde Worte. Während der Live-Aufnahme des Podcasts "Fest & Flauschig" auf der IFA in Berlin wollte Jan Böhmermann seinen Co-Host Olli Schulz trösten und spielte kurzerhand eine Videobotschaft von Laura Müller ein. Diese wusste vermutlich nicht, wer hinter Jan und Olli steckt. "Hallo Olli, dein Freund Jan hat mir geschrieben, dass es dir aktuell nicht so gut geht, und ich würde dir gern aufmunternde Worte schicken", sagte die Frau von Schlagersänger Michael Wendler. Er solle den Kopf nicht hängen lassen, jeder würde mal schlechte Tage erleben, und es würden auch wieder bessere folgen. Sie hoffe außerdem, dass Olli positiv bleibe. Jan Böhmermann hatte für die Botschaft 250 Euro gezahlt und sie auf einer Plattform gekauft, auf der Stars Grußbotschaften verkaufen.

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