Leute:"Macht das nicht nach!"

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Jessica Biel, wahrscheinlich frisch geduscht, bei der Met Gala 2024. (Foto: Evan Agostini/Invision/AP)

Jessica Biel gibt Ratschläge zum Duschen, Cathy Hummels bereut eine Naziparole, und Ikke Hüftgold vergleicht Mallorcas berühmtesten Strand mit einem Schweinestall.

Jessica Biel, 42, Schauspielerin, gibt Tipps zur guten Lebensführung. Kürzlich waren Tiktok-Videos von ihr viral gegangen, in denen sie beim Essen in der Duschkabine zu sehen ist. Sie hält unter anderem Orangenschnitze und eine Gabel mit Obst in die Kamera, während sie nur ein Handtuch und nasse Haare trägt. In der Talkshow "The View" sagte sie nun, das habe wohl ziemlich "polarisiert". Sie habe nun mal wenig Zeit und räume ihrem Essen keine Priorität ein, könne das Ganze aber nicht empfehlen: "Macht das nicht nach!" Besser sei es, bewusst zu essen.

(Foto: Henning Kaiser/dpa)

Cathy Hummels, 36, Aufmerksamkeitsökonomin, entschuldigt sich für eine Naziparole. Auf Instagram hatte sie mit Bezug auf die anstehende Fußball-Europameisterschaft geschrieben: "Ich freue mich so sehr!!! Das wird ein grandioses Erlebnis." Und fügte unglücklicherweise hinzu: "Alles für Deutschland", verziert mit einem Herz-Emoji. Also ausgerechnet die Losung, die von der SA geprägt wurde und für deren Verwendung AfD-Politiker Björn Höcke gerade zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Hummels löschte ihren Beitrag nach Kritik und sagte dem Portal t-online auf Nachfrage: "Asche auf mein Haupt, ich habe die Berichterstattung zu dem Höcke-Prozess und dessen Nazi-Spruch nicht mitbekommen und wusste nicht, welchen Hintergrund er hat." Sie distanziere sich ausdrücklich von rechtsradikalen Parolen und Parteien wie der AfD.

(Foto: Pool/Getty Images)

Ikke Hüftgold, 47, Ballermann-Sänger, freut sich über das Verbot von öffentlichem Alkoholtrinken in Mallorcas Partyzonen. Matthias Distel, wie Hüftgold bürgerlich heißt, sagte dem Portal t-online: "Es gibt einfach zu viele Idioten, die den Strand wie einen Schweinestall hinterlassen - und das liegt eben am Alkohol. Wer hier nachts am Strand entlanggeht, sieht nur Müll, Alkoholflaschen und Schnapsleichen. Das ist einfach nicht schön." Er hoffe, dass das Verbot in aller Schärfe durchgesetzt werde. Auch die Anwohner freuten sich, wenn die Gelage nach drinnen verlegt würden.

(Foto: Justin Bässler/dpa)

Mark Forster, 41, Optimist, glaubt, dass die Heim-EM im Sommer die Gesellschaft zusammenführen könne. "Wenn man einfach mal kurz den Kopf ausschalten, sich vier Wochen über Tore freuen und das zusammen mit seinen Freunden aus ganz Europa feiern kann, dann kann das etwas Gutes bewirken", sagte der Popsänger der Deutschen Presse-Agentur. Seinen neuen Song "Wenn du mich rufst" hat er für die EM-Berichterstattung der ARD geschrieben. Er solle Zusammenhalt und Optimismus beschwören. Forster, Fan des 1. FC Kaiserslautern, analysiert: "Es gibt dieses absurde EM-Gefühl, das dann immer auf einmal auftaucht." Das sei "total geil, auch, dass es allen so geht".

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