Leute:Hi, hier ist Rod Stewart

Leute: Ist wütend auf die britische Regierung: Rod Stewart.

Ist wütend auf die britische Regierung: Rod Stewart.

(Foto: Reuters)

Der britische Sänger ruft unangekündigt in einer Talkshow an, Basketballer Dennis Schröder bekommt irrtümlicherweise Handschellen angelegt, und Kronprinzessin Amalia traut sich wieder ins Rampenlicht.

Rod Stewart, 78, Rocksänger, hat live im Fernsehen seinem Ärger Luft gemacht. "Ich war lange selbst ein Tory, aber ich denke, diese Regierung sollte jetzt zurücktreten und die Labour-Partei ranlassen", sagte er bei einem unangekündigten Anruf in der Live-Nachrichtensendung von Sky News, in der Zuschauer zu Wort kommen. In Bezug auf den chronisch unterfinanzierten, überlasteten britischen Gesundheitsdienst sagte Stewart: "In all meinen Jahren in diesem Land habe ich noch nie erlebt, dass es so schlimm war. Ändert die verdammte Regierung." Stewart, der selbst mit Krebs zu kämpfen hatte, bot an, die Kosten für zehn bis 20 Krankenhaus-Scans für Patienten mit Krebsverdacht zu übernehmen. "Es sterben Menschen, weil sie solche Scans nicht bekommen", so der Brite.

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(Foto: Gary A. Vasquez/IMAGO/USA TODAY Network)

Dennis Schröder, 29, Basketball-Nationalmannschaftskapitän, hat von der Polizei irrtümlicherweise Handschellen angelegt bekommen. "Da waren am Ende 20, 25, 30 Polizeiautos. Also richtig Alarm. Ich sehe Schrotflinten, Pistolen, Uzis und keine Ahnung, was die alles für Waffen hatten. Das war, als wäre ich ein Krimineller, der irgendetwas getan hat", sagte er auf seinem Youtube-Kanal. Der Vorfall hatte sich nach dem Heimsieg seiner Los Angeles Lakers ereignet. Die Polizei von Los Angeles war laut dem gebürtigen Braunschweiger davon ausgegangen, dass der Basketballer und seine Begleiter in einem gestohlenen Fahrzeug unterwegs gewesen seien. Schröder konnte den Irrtum aufklären: Die Kennzeichen stammten von einem anderen Auto, das er verkauft habe.

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(Foto: Stephan Rumpf)

Jutta Speidel, 68, Schauspielerin, hält nichts von Schönheits-OPs. Frauen sollten lieber an ihrer Persönlichkeit arbeiten, statt sich operieren zu lassen. "Ich finde es diskriminierend, wie manche Frauen sich äußerlich darstellen, ob durch aufgeblasene Lippen, aufgeblasene Busen, aufgeblasene Hintern. Alles ist operiert", sagte Speidel bei der Veranstaltung "Frauen 100" in Berlin. "Ich finde, das wird immer mehr." Frauen ohne viel Selbstwertgefühl werde damit ein falsches Bild vermittelt, so die gebürtige Münchnerin. "Sie glauben, dass sie auch so aussehen müssten, um akzeptiert zu werden von einem Mann." Sie riet stattdessen: "Werde eine tolle Frau, die aufmerksam ist, die mit anderen gut umgeht, die Menschenwürde zeigt."

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(Foto: Koen Van Weel/ANP/dpa)

Amalia, 19, niederländische Kronprinzessin, absolviert ihre erste offizielle Auslandsreise. Gemeinsam mit ihren Eltern, König Willem-Alexander, 55, und Königin Máxima, 51, besucht sie den karibischen Teil des Königreiches, unter anderem Bonaire, Aruba und Curaçao. Seit ihrem 18. Geburtstag übernimmt Amalia mehr offizielle Aufgaben. Seit Monaten wird sie allerdings auch besonders streng bewacht. Nach Drohungen von Kriminellen musste die Studentin von Amsterdam zurück in den Den Haager Palast zu ihren Eltern ziehen und hat das Haus zuletzt kaum verlassen.

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(Foto: Tobias Hase/dpa)

Kerstin Polte, 48, "Tatort"-Regisseurin, vertraut dem Urteil von Laien. Ihre Filme zeige sie vor dem endgültigen Schnitt einigen unterschiedlichen und "meist nicht vom Fach stammenden Menschen". Dies sei "eine Art Lackmus-Test", verriet sie jetzt der Deutschen Presse-Agentur. Dann stelle sie den Zuschauern noch ein paar Fragen, so die preisgekrönte Berliner Regisseurin. "Nicht, wie toll sie den Film fanden." Es gehe vielmehr darum, ob es Szenen gab, die unverständlich waren, oder ob Zuschauer zwischendurch bei der Handlung "rausgeflogen" seien. Eigene Filme mit Publikum zu erleben, liebe sie sehr. Ihren ersten Kinofilm habe sie beim Filmfest Ludwigshafen gezeigt: "Da saßen nicht Spezialisten und Filmkritiker und -kritikerinnen im Publikum, sondern ganz normale Leute - das war unglaublich besonders. Und ich habe das erste Mal begriffen, was ich für einen Film gemacht habe."

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