Leute:Prince of Wales trifft Queen of Pop

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„Vielen Dank, Taylor Swift, für einen wundervollen Abend“: Beitrag des Kensington-Palastes auf der Plattform X über das Konzert an Williams 42. Geburtstag. (Foto: @KensingtonRoyal/X)

Thronfolger William feiert Geburtstag beim Taylor-Swift-Konzert, Justin Timberlake gibt sich nach seiner Alkoholfahrt reumütig, und ein Pekinese aus Oregon gewinnt den Titel „Hässlichster Hund der Welt“.

William, 42, britischer Prinz, hat Glückwünsche von der Popqueen erhalten. Am Freitagabend, seinem 42. Geburtstag, besuchte der Thronfolger gemeinsam mit seinen Kindern George, 10, und Charlotte, 9, ein Konzert von Taylor Swift im Londoner Wembley Stadion. Der Kensington-Palast teilte auf der Plattform X ein Foto, auf dem eine gut gelaunte Swift beim Selfie-Schießen mit ihren königlichen Besuchern zu sehen ist. Die Kinder strahlen. William wirkt mit rotem Kopf und verlegenem Lächeln etwas schüchtern.

Plattform X

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Die Sängerin revanchierte sich mit einem eigenen Beitrag auf X. „Happy Bday M8!“, schrieb sie. Die Abkürzung M8 steht für „mate“, Kumpel. Videos in sozialen Medien hatten zuvor angeblich einen wild tanzenden William zum Song „Shake It Off“ im Promi-Bereich des Wembley-Stadions gezeigt. Der Palast wollte aber nicht bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um den Thronfolger handelte.

Justin Timberlake auf dem „Mug Shot“ der Polizei. (Foto: Sag Harbor Police Department/dpa)

Justin Timberlake, 43, Sänger, gibt sich reumütig. Am vergangenen Dienstag war der US-Amerikaner von der Polizei nach einer Trunkenheitsfahrt auf Long Island aus dem Verkehr gezogen worden, nun sagte er bei seinem ersten Konzert nach dem Vorfall: „Es war eine harte Woche, aber ihr seid hier, und ich bin hier, und daran kann sich im Moment nichts ändern.“ Der Auftritt in Chicago vor einer jubelnden Menge ist in zahlreichen Mitschnittvideos im Internet dokumentiert. „Ich weiß, manchmal fällt es schwer, mich zu lieben, aber ihr liebt mich weiterhin, und ich liebe euch zurück“, sagte Timberlake weiter. Der Sänger war nach seiner Alkoholfahrt vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen worden, sein mug shot hatte viel Aufsehen erregt. Der nächste Gerichtstermin steht Ende Juli an.

(Foto: Josh Edelson/AFP)

Ann Lewis, Hundehalterin aus Oregon, besitzt den hässlichsten Hund der Welt. Ihr acht Jahre alter Pekinese „Wild Thang“ gewann den Wettbewerb „World’s Ugliest Dog“ im kalifornischen Petaluma. Das Tier mit den wild abstehenden grau-braun-weißen Zotteln und einer schief heraushängenden Zunge hatte bereits fünfmal teilgenommen, in den vergangenen drei Jahren war er stets Zweiter geworden. Der Sieg bringt „Wild Thang“ beziehungsweise seiner Besitzerin nun umgerechnet rund 4600 Euro Preisgeld ein. „Wild Thang“ war Lewis’ Angaben zufolge als Welpe an Staupe erkrankt, physische Deformationen blieben, der Hund sei aber „gesund und glücklich“.

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

Harald Schmidt, 66, Satiriker, gibt sich als Bäckereiverkäuferinnen-Fan zu erkennen. „Kölner Hauptbahnhof morgens um halb sieben: Superstimmung bei den Verkäuferinnen“, sagte der frühere Late-Night-Talker der Deutschen Presse-Agentur. Und das, obwohl sie teilweise im Durchzug arbeiten müssten. Schmidt ist überzeugt: „Gejammert wird nur im Mittelfeld. Was im engen Höschen schon zum ICE stürmt, mit braunen Schuhen, blauem Anzug, weil man glaubt, man wär’ Italiener. Die sind schlecht druff.“ Bei den Verkäuferinnen fühle man sich hingegen wie in Italien.

(Foto: Frank Gaeth/Imago)

Kevin Kühnert, 34, SPD-Generalsekretär, hat seinen Schlaf optimiert. Er habe vor mehr als einem Jahr aufgehört, Alkohol zu trinken, sagte der Politiker im Podcast „Der 8. Tag“ des Nachrichtenportals The Pioneer. „Das bisschen Schlaf, das ich habe, muss gesund und tief sein, und das geht nun mal wissenschaftlich betrachtet nicht gut, wenn noch Alkohol mit im Spiel ist.“ Früher sei der späte Abend ein wichtiger Teil seiner politischen Arbeit gewesen: „Das Bier danach gehörte dazu.“ Mittlerweile müsse er aber besser mit seinen Kräften haushalten. Der Verzicht auf Alkohol sei ein Tribut an die gewachsene Verantwortung. Es sei „ein gewisser Grad an Lockerheit verloren gegangen mit der Zeit“.

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