Leute:Esst doppelt so viel!

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Prinz Louis, jüngstes Kind des britischen Thronfolgerpaares, ist als königlicher Faxenmacher bekannt. (Foto: Dylan Martinez/Reuters)

Prinz Louis empfiehlt dem englischen Nationalteam vor der EM eine Ernährungsumstellung, Jane Seymour hadert mit ihrem Künstlernamen, und Hotdog-Wettesser Joey Chestnut hat Ärger wegen eines veganen Sponsors.

Louis Arthur Charles of Wales, 6, britischer Prinz, gibt der englischen Nationalmannschaft Ratschläge, wie sie bei der EM gewinnen kann. Über seinen Vater Prinz William, Präsident des Fußballverbandes, ließ er den Spielern ausrichten, sie sollten doppelt so viel zu essen wie sonst. Wie die Daily Mail berichtet, hatte William die Mannschaft vor ihrer Abreise nach Deutschland für eine Motivationsrede besucht und die Ernährungstipps seines Jüngsten überbracht. „Ich hatte die Vision, wie ihr mit riesigen Bäuchen und Seitenstechen auf dem Spielfeld herumlauft“, scherzte er. Kapitän Harry Kane zeigte sich amüsiert und sagte: „Ich glaube nicht, dass der Ernährungsberater sehr zufrieden wäre, aber es ist toll, den Prinzen bei uns zu haben.“ Seine Unterstützung gebe ihnen zusätzliche Motivation.

(Foto: Valerie Macon/AFP)

Jane Seymour, 73, Schauspielerin, wusste nicht, dass ihr Künstlername eine historische Dimension hat. Zu Beginn ihrer Karriere habe ihr Agent zu ihr gesagt, ihr Geburtsname Joyce Penelope Wilhelmina Frankenberg klinge zu lang, zu ausländisch und sei zu schwierig zu buchstabieren, er wolle etwas Englisches, erzählte Seymour im Podcast „Getting Grilled with Curtis Stone“. „Also behielt ich den Anfangsbuchstaben J und dachte sofort ,Jane‘, jemand anderes kam dann auf die Idee mit ,Seymour‘.“ Das habe ihr gefallen, weil es sehr Englisch geklungen habe und leicht zu merken gewesen sei. Erst später wurde ihr klar, dass Jane Seymour auch der Name der dritten Ehefrau Heinrichs VIII. war. Der englische König hatte zwei seiner sechs Gemahlinnen hinrichten lassen, Jane Seymour starb an Kindbettfieber. Hätte sie das gewusst, hätte sie einen anderen Künstlernamen gewählt, sagte Jane Seymour, die Schauspielerin.

(Foto: Jordan Strauss/dpa)

Kevin Jonas, 36, US-Sänger, hat an seine Fans appelliert, Gesundheitsvorsorge ernst zu nehmen. „Heute wird mir ein Basalzellkarzinom vom Kopf entfernt“, erzählte er in einem auf Instagram veröffentlichten Video, in dem er augenscheinlich auf einer OP-Liege zu sehen ist. „Das ist tatsächlich ein kleiner Hautkrebs-Kerl, der zu wachsen begonnen hat“, erklärt Jonas und fügt hinzu: „Sorgt dafür, dass ihr diese Leberflecken untersuchen lasst, Leute.“ Basalzellkarzinome, auch als weißer oder heller Hautkrebs bekannt, sind in Mitteleuropa laut Deutscher Krebsgesellschaft die häufigste bösartige Tumorart, die Sterberate sei gering.

(Foto: Yuki Iwamura/AFP)

Joey Chestnut, 40, schnellster Hotdog-Schlinger, darf nicht mehr zum traditionellen New Yorker Hotdog-Wettessen zum US-Unabhängigkeitstag antreten. Der Kalifornier, der den Wettbewerb schon 16 Mal gewonnen hat, soll den Veranstaltern zufolge einen Vertrag mit einem Unternehmen unterzeichnet haben, das vegane Würstchen herstellt. „Wir sind am Boden zerstört, zu erfahren, dass Joey Chestnut sich entschieden hat, eine konkurrierende Marke zu vertreten, die Hotdogs auf pflanzlicher Basis verkauft“, teilte die Major League Eating (MLE) auf der Social-Media-Plattform X mit. Chestnut, dessen Weltrekord bei 76 Hotdogs in zehn Minuten liegt, zeigte sich wiederum entsetzt darüber, „dass ich nach 19 Jahren vom Nathan’s July 4th Hot Dog Eating Contest ausgeschlossen wurde“. Auf X versicherte er, er liebe es, an dem Wettbewerb teilzunehmen.

(Foto: Andy Kropa/dpa)

Daniel Radcliffe, 34, Schauspieler, kann sich keine TV-Serien mit problembeladenen Inhalten anschauen. Der Harry-Potter-Darsteller zieht leichte Unterhaltung vor. „Offen gestanden schaue ich Cartoons und Reality-TV“, erklärte der Brite dem Branchenportal CBR. Er habe nie Drama-Serien wie „Breaking Bad“, „Die Sopranos“ oder „The Wire“ gesehen. „All das schwere, stundenlange Zeug“ – er könne das einfach nicht. Radcliffe vermutet, dass das zum Teil daran liege, dass er mit den „Simpsons“ aufgewachsen sei – „wie so viele Kinder unserer Generation“. Der Harry-Potter-Darsteller hatte bereits mehrere Gastauftritte bei den „Simpsons“ und anderen US-amerikanischen Zeichentrickserien.

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