Leute:Sehr späte Reue

Nina Hagen

Nina Hagen

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Nina Hagen tut es leid, Angela Merkel angeschrien zu haben, Walter Sittler wünscht jedem Politiker einen Hofnarren, und Sarah Connor verzichtet auf Geschenke.

Nina Hagen, 67, Sängerin, bereut - und zwar, vor 30 Jahren Angela Merkel angeschrien zu haben. Das sagte Hagen der Augsburger Allgemeinen in einem Interview. Damals traf die Sängerin die Politikern bei einer Fernseh-Talkshow zum Thema Suchttherapie. "Ich bekam von ihr auf meine Fragen keine Antworten, sondern nur so einen teilnahmslosen Blick", sagte Hagen. "Dann bin ich ausgeflippt und nach Hause gegangen. Heute tut es mir leid, dass ich geschrien habe und nicht sachlich geblieben bin."

Walter Sittler

Walter Sittler

(Foto: Silas Stein/dpa)

Walter Sittler, 69, Schauspieler, wünscht sich Hofnarren für alle Politiker. Das sagte der 69-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. So würden Politiker stets auf dem Laufenden sein, was ihre Wähler denken und wie diese ticken. "Politiker müssten diesem Shakespeareschen Narren einmal im Monat zuhören", führte Sittler seine Idee aus. "Sie dürften nichts sagen, sie dürften nur sitzen und zuhören, was der Narr so alles im Land erfahren hat. Wenn ich verantwortlich wäre, würde ich das machen."

Leute: Sarah Connor

Sarah Connor

(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Sarah Connor, 42, Sängerin, ruft zur Geschenke-Bremse auf. "Fakt ist, viele von uns haben von allem zu viel. Jeder muss bei sich anfangen. Sonst erleben wir alle den Moment, wo wir uns vor unseren Kindern schämen müssen", sagte Connor der Welt am Sonntag. In ihrer Familie solle es zu Weihnachten "ein, höchstens zwei Geschenke" geben. "Ich hoffe ganz stark, dass wir das in diesem Jahr hinkriegen."

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