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Promis der Woche:Mehr als nur räumlich getrennt

Prinz Harry und Herzogin Meghan

Die Wachsfiguren von Prinz Harry und Herzogin Meghan sollen nun in einem anderen Teil des Museums ausgestellt werden.

(Foto: Victoria Jones/dpa)

Wer wissen will, wie es nach Meghans und Harrys Ankündigung mit der königlichen Familie weitergeht, sollte "Madame Tussauds" besuchen. Sido bekämpft sein Suchtproblem und Ronaldo hat bei seiner neuen Frisur billig abgekupfert.

Royale Familienaufstellung

Von Flucht ist am Freitag in der britischen Regenbogenpresse die Rede. Meghan ist offiziellen Angaben zufolge schon wieder nach Kanada abgereist. Baby Archie war gar nicht mit in London, sondern ist mit seinem Kindermädchen gleich ganz in Vancouver geblieben. Wann die Herzogin und ihr Kind nach Großbritannien zurückkommen, ist unklar. Harry dagegen soll in London geblieben sein - und dort einige Krisen-Telefonate geführt haben.

Und wie geht es nun mit der royalen Familie weiter? Bei "Madame Tussauds", einer Institution in London, ist längst alles klar: Die Wachsfiguren von Prinz Harry und Herzogin Meghan wurden hier bereits am Donnerstag, einen Tag nach der Ankündigung des Paares, eigene Wege gehen zu wollen, vom Rest der königlichen Familie getrennt. Konsequent eigentlich.

Britisches Königshaus

Spot off

Bei einer anderen ehrwürdigen Londoner Institution, dem Buckingham-Palast, ist man nicht ganz so schnell. Immerhin: Die wichtigsten Mitglieder des britischen Königshauses wollen innerhalb von einigen Tagen eine Lösung für den künftigen Status von Prinz Harry und seiner Frau Meghan finden. Denn die wollen zwar finanziell unabhängig werden, ihre Titel aber behalten. Die Queen, Prinz Charles und Prinz William sollen nun ihre Teams angewiesen haben, schnell mit der Regierung und den Mitarbeitern des Paares "an umsetzbaren Lösungen" zu arbeiten, hieß es aus Palastkreisen.

Kollegenfreunde

Brad Pitt, Bradley Cooper

Bewegender Moment: Brad Pitt dankt Bradley Cooper.

(Foto: AP)

Manchmal kann man die polierte Hollywood-Maschinerie menscheln sehen. Und wenn das passiert, erzeugt das besonders bewegende Momente. So geschehen am Donnerstag: Auf einer Gala überreichte Bradley Cooper seinem Schauspiel-Kollegen Brad Pitt einen Award für seine Rolle im Film "Once Upon A Time in Hollywood". Der 56-jährige Pitt nutzte die Gelegenheit sich bei Cooper zu bedanken. Dieser habe ihm geholfen, die eigene Alkoholsucht zu überwinden: "Seinetwegen bin ich clean, und seitdem ist jeder Tag glücklicher als der andere. Ich liebe dich und danke noch mal." Wie genau Cooper ihm geholfen hat, sagte Pitt nicht - manche Geheimnisse bleiben eben besser unter Freunden. Auch in Hollywood.

CR7 hat die Haare neu

An den Haaren herbeigezogen: die neue Frisur von Cristiano Ronaldo.

(Foto: Marco Bertorello/AFP)

Fußballerisch mag Cristiano Ronaldo immer noch auf der Höhe sein, gerade erst hat der 34-Jährige für Juventus Turin den nächsten Hattrick geschossen, aber stilistisch fängt seine Performance an, Sorgen zu bereiten. CR7 hat zwar eine neue Frisur, nur: Neu ist sie nicht wirklich. Dabei war, abgesehen von David Beckham vielleicht, kaum ein Fußballer je so stilprägend wie der Portugiese Ronaldo. Undercut, reingefräste Linie als Scheitel, einrasierte Blitze - das alles wurde millionenfach kopiert.

Das Problem mit der neuen Frisur, einem Mini-Pferdeschwanz am Hinterkopf, in Fachkreisen Top-Knot oder Man-Bun genannt: Sie sieht zum ersten Mal selbst wie eine Kopie aus. Liverpools Firmino und Zlatan Ibrahimovic trugen ihn schon vor Jahren, vor allem Ronaldos ehemaliger Madrid-Teamkollege Gareth Bale läuft stets mit Top-Knot auf.

Rapper mit Suchtproblem

Musiker Sido

Musiker Sido nimmt zu viel Nasenspray.

(Foto: dpa)

Drogen und Rapper - das klingt erst einmal nach Klischee. Aber Sido ist eben kein amerikanischer Gangsta-Typ mit ordentlich Street-Credibility. Dementsprechend bürgerlich fällt denn auch sein Suchtproblem aus: "Nach 15 Jahren bin ich gerade dabei, mit Nasenspray aufzuhören", sagte der 39-Jährige in einem Instagram-Video.

Ein Kumpel habe ihm gesagt, Nasenspray vor der Show sei gut, "und dann dachte ich, Nasenspray vor dem Schlafengehen ist bestimmt auch gut, und Nasenspray vor dem Duschen ist bestimmt auch gut, und Nasenspray vor dem Essen ist bestimmt gut, und dann war ich süchtig". Man solle es ernst nehmen, wenn Apotheker sagten, man dürfe Sprays nur eine Woche anwenden.

Borreliose statt Crystal Meth

Justin Bieber und Hailey Baldwin

Justin Bieber 2018 in New York.

(Foto: dpa)

Und noch ein Popstar hat derzeit mit Vorurteilen über seinen Lebenswandel zu kämpfen: Justin Bieber, 25, kanadischer Sänger. Er hat deshalb nun sein Aussehen erklärt. "Viele Leute haben in letzter Zeit immer wieder gesagt, dass ich beschissen aussehe, weil ich auf Crystal Meth bin", schrieb er auf Instagram. "Was sie nicht wussten: Bei mir wurde kürzlich Borreliose diagnostiziert, und nicht nur das, ich habe auch schweres Pfeiffersches Drüsenfieber, und zwar chronisch." Seine Haut sei davon betroffen, seine Hirnfunktion, sein Energielevel, einfach alles. Der Arme! Aber immerhin bleibt er optimistisch: "Ich werde zurückkehren - und zwar besser denn je."

Royals Ein Zacken aus der Krone

Royals

Ein Zacken aus der Krone

Mit ihrem Entschluss, sich weitgehend von ihren Verpflichtungen für die Krone zurückzuziehen, haben Prinz Harry und Herzogin Meghan offenbar sogar die Queen überrumpelt. So einfach, wie sich das Paar das vorstellt, dürfte der Ausstieg nicht werden.   Von Alexander Mühlauer