Leute:Söder trägt nachts keinen Pyjama

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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, hat nach eigenen Angaben noch nie im Pyjama gefrühstückt. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Der bayerische Ministerpräsident macht ein intimes Geständnis, Justin Timberlake wird festgenommen, und Whoopi Goldberg futtert ihrer Katze die Leckerlis weg.

Markus Söder, 57, bayerischer Ministerpräsident, verzichtet nachts auf einen Pyjama. Dieses intime Geheimnis verriet er einem Jungen, der von ihm wissen wollte, ob er im Schlafanzug frühstücken würde. Ein Video von dem Kinderinterview veröffentlichte Söder auf seinem Instagram-Account. In der Regel habe er zum Schlafen ein T-Shirt „und noch was anderes an, äh, eine Hose“. Ausführlich beschrieb er, welche Superhelden auf die T-Shirts gedruckt seien. Aber: „Im Pyjama frühstücken, habe ich, glaube ich, noch nie gemacht.“ Er stehe morgens sehr früh auf und verlasse spätestens um sieben Uhr das Haus.

(Foto: Richard Shotwell/dpa)

Justin Timberlake, 43, Sänger, ist von der Polizei aus dem Verkehr gezogen worden. Das US-Promiportal TMZ zitierte einen Sprecher des Polizeipräsidiums von Sag Harbor auf Long Island: Der Musiker befinde sich in Gewahrsam, er sollte noch am Dienstag einem Richter vorgeführt werden. Aus offiziellen Quellen gab es keine weiteren Details, US-Medien wollen aber erfahren haben, dass Timberlake nach einer Party auf Long Island mit dem Auto ein Stoppschild missachtet habe. Die Polizei habe ihn angehalten und einen Atemalkoholtest verlangt, den er aber verweigert habe. Daraufhin sei er festgenommen worden.

(Foto: Evan Agostini/dpa)

Whoopi Goldberg, 68, Schauspielerin, futtert ihrer Katze die Leckerlis weg. Nach einem Besuch im Vatikan am vergangenen Freitag habe sie, so erzählte sie es in der Talkshow „The View“, versehentlich Katzenfutter gegessen. „Vielleicht hatte ich mehr Jetlag, als ich dachte.“ Sie sei um zwei Uhr in der Nacht aufgewacht und habe Lust auf Salzstangen gehabt, die neben ihrem Bett gelegen hätten. Dorthin habe ihre Tochter allerdings auch Katzenfutter gestellt, „damit die Katze, wenn sie Leckerlis haben wollte, hinaufsteigen und welche holen konnte“, erzählte Goldberg. Sie habe ein paar der vermeintlichen Salz-Snacks in ihren Mund geschoben und sich dann gefragt: „Warum schmecken die so schlecht?“ Erst dann habe sie in ihrer Hand die Katzensnacks erkannt.

(Foto: Jens Kalaene/dpa)

Harald Glööckler, 59, Modeschöpfer mit einer Vorliebe für Glitzer und Doppel-Umlaute, ist vom pink-lilafarbenen Trikot der Fußballnationalmannschaft als modische Innovation nur mäßig überzeugt. „Die Farben und der Schnitt gefallen mir gut“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Es sorgt auf jeden Fall für Aufmerksamkeit.“ Dass das Trikot allerdings sinnbildlich für ein insgesamt modebewusstes Deutschland stehen könnte, so weit wolle er nicht gehen. „Es ist aber wichtig, neue Wege zu gehen. Alles ist im Wandel“, sagte Glööckler. Das Auswärtstrikot hat sich laut Ausrüster Adidas in den vergangenen Wochen zum „Bestseller“ entwickelt.

(Foto: Christian Charisius/dpa)

Kai Flathmann, 43, Mitglied im Fanclub Nationalmannschaft, wurde kurz vor dem EM-Auftaktspiel Deutschland gegen Schottland von Stürmer Niclas Füllkrug, 31, ins Krankenhaus gekickt. Für 195 Euro hatte er ein Super-Ticket ergattert, das ihn dazu berechtigte, im Stadion in München in der ersten Reihe zu sitzen, erzählte er der Bild-Zeitung. Beim Aufwärmen der Nationalmannschaft schoss Füllkrug aufs Tor – doch der Ball traf den schräg dahinter sitzenden Flathman. Seine gebrochene Hand musste im Krankenhaus behandelt werden, das Spiel konnte er statt im Stadion nur am Handy verfolgen.

(Foto: Kirsty Wigglesworth/dpa)

Rod Stewart, 79, britischer Sänger, sichert den Menschen in der Ukraine seine Solidarität zu. „Putin muss gestoppt werden“, sagte er der britischen Nachrichtenagentur PA, nachdem bei einem seiner Konzerte in Leipzig auch Buhrufe und Pfiffe zu hören gewesen waren, als die ukrainische Flagge und ein Bild Selenskijs eingeblendet wurden. „Ich habe die Zeit meines Lebens, für das deutsche Publikum zu spielen“, sagte er PA zufolge. Er freue sich darauf, seine restlichen Termine zu spielen. Konzerte sind noch in Hamburg, Köln und München geplant.

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