Leute:"Ich habe mich uralt gefühlt"

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Leute: Musste in Paris regelmäßig zum Podologen: Lily Collins.

Musste in Paris regelmäßig zum Podologen: Lily Collins.

(Foto: Chris Pizzello/dpa)

Schauspielerin Lily Collins hatte in Paris Schuhprobleme. Dschingis-Kahn-Sänger Leslie Mandoki würde für den Frieden in der Ukraine ausnahmsweise noch mal "Moskau" singen.

Lily Collins, 33, britische Schauspielerin, geht zu Absätzen auf Abstand. Bei den Dreharbeiten zur Netflix-Serie "Emily in Paris" habe sie unter ihren High Heels gelitten, erzählte sie in der "Tonight Show" von Jimmy Fallon. "Du würdest nicht glauben, wie schmerzhaft das in Paris sein kann", sagte sie. "Ich bin tatsächlich buchstäblich jede Woche zu einem Podologen gegangen, der meine Füße wieder richten musste, weil ich die ganze Zeit hohe Absätze trug." Sie hätte nichts dagegen, wenn Serienheldin Emily eine Staffel lang mal nur flache Schuhe tragen würde, sagte Collins. "Ich benötigte Einlagen, die für jedes Paar Schuhe gefertigt wurden. Ich scherze nicht. Ich habe mich uralt gefühlt."

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(Foto: Henning Kaiser/dpa)

Leslie Mandoki, 69, ungarisch-deutscher Musiker, würde für den Frieden ausnahmsweise noch einmal von Moskau singen. 1979 brachte seine Band Dschingis-Kahn das Lied "Moskau" heraus. 40 Jahre habe er das Lied nicht mehr vorgetragen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Es gäbe nur einen einzigen Grund, das zu tun: wenn ich die russischen Soldaten damit davon abbringen könnte, auf ihre ukrainischen Schwestern und Brüder zu schießen." Ursprünglich sei es als Eröffnungslied für die Olympischen Spiele 1980 in Moskau geplant gewesen, die Staaten wie die USA und die Bundesrepublik Deutschland aber wegen des damaligen Einmarschs der Sowjetunion in Afghanistan boykottierten. Die russische Invasion in der Ukraine gehe ihm sehr nahe, sagte Mandoki. "Ich fühle mit den Flüchtlingen aus der Ukraine, die versuchen, der Grausamkeit dieses erbarmungslosen Krieges zu entkommen." Er selbst ist 1975 aus Ungarn nach Deutschland geflohen.

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(Foto: Andrea Comas/AP)

Juan Carlos, 84, spanischer Ex-König, bekommt wieder Ärger mit der Justiz. Der Monarch, der im Exil in Abu Dhabi lebt, wird sich mit einer Schadenersatzklage seiner früheren engen Freundin Corinna zu Sayn-Wittgenstein auseinandersetzen müssen. Der Oberste Gerichtshof Englands in London, wo die Klage anhängig ist, teilte am Donnerstag mit, dass sich das frühere spanische Staatsoberhaupt nicht auf Immunität berufen kann. Juan Carlos, der von 1975 bis zu seiner Abdankung im Jahr 2014 Staatsoberhaupt Spaniens war, hat die mit der Klage erhobenen Vorwürfe zurückweisen lassen. Die Klägerin, trug laut Gericht vor, Juan Carlos habe ihr große Geschenke und 2009 sogar einen Heiratsantrag gemacht. Danach sei die Beziehung abgekühlt. Juan Carlos habe sie später belästigt und Geschenke zurückgefordert. Sie und ihre Familie seien zwischen 2012 und 2014 bedroht, in ihre Häuser sei eingebrochen und sie "überwacht" worden. Dies sei durch den damaligen Chef des spanischen Geheimdienstes CNI und seine Agenten im Auftrag von Juan Carlos geschehen, gab das Gericht Behauptungen der Klägerin wieder.

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