Leute des Tages:Nieder mit dem Kapuzenpulli!

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Elke Heidenreich mag keine Bequemlichkeit, Leonie Benesch mag keine Eigenwerbung auf Instagram, und Til Schweiger mag es nicht, wenn Gott nicht auf ihn hört.

Elke Heidenreich
(Foto: Georg Wendt/dpa)

Elke Heidenreich, 77, Bestseller-Autorin, mag keine Lässigkeit. "Mich machen Kapuzenpullover fassungslos", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Warum trägt jemand in einem Café oder bei Sonne einen Kapuzenpullover? Warum muss man immer Turnschuhe anhaben?" Ihre Antwort auf die selbstgestellte Frage lautet: "Wahrscheinlich, weil sie sehr bequem sind. Und das Bequeme hat in unseren Zeiten das Elegante ersetzt." Jede und jeder solle beim Anziehen selbstkritisch sein: "Man hat doch auch ein Stilgefühl für sich selbst."

Schauspielerin Leonie Benesch
(Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Leonie Benesch, 29, Schauspielerin, mag keine Eigenwerbung, jedenfalls nicht auf Instagram. "Ich habe mich da lange rausgehalten, wollte es aber trotzdem ausprobieren und nach einem Jahr Bilanz ziehen", sagte die "Babylon Berlin"-Darstellerin der Bild am Sonntag. Die Bilanz nach ihrem Selbstversuch: "Instagram hat mich trauriger gemacht, nicht glücklicher. Es macht süchtig, man hat Angst, Dinge zu verpassen. Und ständig vergleicht man sich." Sie wisse, dass die Anzahl der Follower heute in Besetzungsfragen wichtig sein könne. "Aber ich wollte mich dem nicht mehr aussetzen."

Schauspieler Til Schweiger
(Foto: Stefan Sauer/dpa)

Til Schweiger, 56, Schauspieler, hat eine öffentliche Privatstunde in Religion erhalten, und zwar von Margot Käßmann, 62, Theologin. "Gott ist kein Wunschautomat", schrieb die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland in der Bild am Sonntag. Ein Gebet sei ein "Gespräch mit Gott. Da geht es nicht um Wunscherfüllung". Schweiger hatte kürzlich gesagt, er habe mit 16 Jahren seinen Glauben an Gott verloren: Damals habe er jede Nacht gebetet, dass sein Kater zurückkommen möge. "Aber er kam nicht. Da dachte ich mir: Das bringt ja gar nichts!"

Singer Cardi B leaves Queens County Criminal Court in the Queens Borough of New York
(Foto: Shannon Stapleton/Reuters)

Cardi B, 28, US-Rapperin, hat großformatige Glückwünsche erhalten. Sie teilte auf Instagram einen Clip, auf dem eine in Rosa gehaltene Werbetafel an einer Straße zu sehen ist. Die Tafel zieren ein Bild von ihr und Tochter Kulture im Partnerlook und der Schriftzug "Happy Birthday Mommy". Cardi B kommentierte das Video mit den Worten "Thank you sir". Ihre Fans spekulieren, dass die überdimensionierte Grußbotschaft von ihrem Verflossenen, dem US-Rapper Offset, 28, stammt. Die Musikerin hatte im September die Scheidung eingereicht.

Bundespräsident beim Gottesdienst in Berlin
(Foto: Christoph Soeder/dpa)

Elke Büdenbender, 58, First Lady, vermisst Umarmungen. "Das machen wir konsequent nicht mehr, auch nicht mit guten, engsten Freunden, weil es zu gefährlich ist", sagte die Frau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, 64, der Berliner Zeitung. "Aber es ist schade." Büdenbender lebt mit einer gespendeten Niere ihres Mannes und gehört daher zur Corona-Risikogruppe.

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(Foto: AFP)

Jane Fonda, 82, US-Schauspielerin, hat keine Zeit für Sex. "Ich brauche es jetzt gerade nicht, weil ich zu beschäftigt bin", sagte sie in der "Ellen DeGeneres"-Show. Sie habe derzeit "null Sex", aber auch kein Problem damit: "Ich bin alt und hatte schon so viel davon." Ihr Lieblingsmann Ted Turner, mit dem sie von 1991 bis 2001 verheiratet war, habe sie aber einst davor gewarnt, dass "es" zuwachse, wenn man zu selten Sex habe. Fondas Fazit: "Ich glaube, er hat recht."

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