Süddeutsche Zeitung

Eltern des Tages:Ganz normale Superhelden

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Pink feiert einen bescheidenen Kindergeburtstag, Oliver Pocher freut sich über eine neue Liebe, und Dwayne Johnson hat den Barbie-Blues.

Pink, 41, US-Sängerin, hat für ihren Sohn einen Normale-Leute-Geburtstag veranstaltet. Auf Instagram teilte sie Fotos vom heimischen Esstisch, auf dem eine bunte Plastiktischdecke liegt, an der Wand hängt eine dieser Wimpelketten aus dem Supermarkt, außerdem gibt es einen Strauß normale Luftballons und zwei Folienballons. Das Motto der kleinen Feier: Superhelden. Jameson, 4, ist im Darth-Vader-Kostüm zu sehen. Zu den Bildern schreibt Pink: "Superhelden reisen um die ganze Welt und machen sie zu einem besseren Ort. Sie leuchten und verbreiten Freude."

Oliver Pocher, 42, Komiker, hat sich "schon wieder neu verliebt", wie er auf Twitter schreibt. Grund für seine Herzsprünge ist sein fünftes Kind, ein Junge, den Pochers Frau Amira, 28, am Sonntag zur Welt brachte. Es ist der zweite Sohn für das Paar. Mit seiner Ex-Frau Alessandra Meyer-Wölden hat Pocher drei Kinder. In einem weiteren Tweet stellt er noch mehr Nachwuchs in Aussicht: "Wir gehen auf die 7 zu."

Dwayne "The Rock" Johnson, 48, US-Schauspieler, hat den Barbie-Blues. Auf Instagram lud er ein Post-Weihnachtsfoto aus seinem Wohnzimmer hoch. Tochter Tiana, 2, sitzt inmitten von Geschenkpapierfetzen und neuem Spielzeug, Daddy beugt sich mit einer Puppe in der Hand zu ihr hinunter. Tiana habe mit ihm Barbie spielen wollen, schreibt er. "Das bedeutet in Wirklichkeit: Papa hält diese Barbie ganze 45 Minuten in der Hand, während Baby Tia das macht, wonach ihr der Sinn steht, und Barbie komplett ignoriert."

Josh Brolin, 52, US-Schauspieler, und seine Frau Kathryn, 33, haben den Namen ihrer zweiten Tochter auf Reisen gefunden. Die Kleine, die am ersten Weihnachtstag zur Welt kam, heiße Grace Chapel, verriet Brolin jetzt auf Instagram. "Überall, wo wir hingereist sind, fanden Kathryn und ich großen Trost in Kapellen", schrieb er. Sie seien zwar nicht besonders religiös, hätten aber immer die Anwesenheit Gottes gespürt und sich dankbar gefühlt. "Chapel Grace ist die Manifestierung dieses himmlischen Gefühls."

Hugh Grant, 60, britischer Schauspieler, ist meistens gerne Vater, manchmal aber auch nicht. "Ich glaube, jeder, der junge Kinder hat, würde sagen, dass es gleichzeitig die beste und die schlimmste Zeit in seinem Leben ist", sagte er der Schweizer Boulevardzeitung Blick. "Wenn du völlig verkatert auf ein Spielzeug trittst, ist das grässlich." Wenn er sich aber auf seinem Handy durch die Fotos seiner fünf Kinder (geboren zwischen 2011 und 2018) wische, "realisiere ich, dass ich extrem glücklich bin". Bei der Erziehung greife er manchmal auf Bildschirmgeräte zurück. Schlaue Eltern würden Tablet-Computer aus den Händen ihrer Kinder verbannen. "Aber wir sind keine schlauen Eltern, wir sind verzweifelte Eltern. Deshalb geben wir ihnen das verdammte Ding, damit sie wenigstens mal Ruhe geben."

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