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Leute des Tages:Klischeefreie Erziehung

Halle Berry fordert ihren Sohn heraus, Madonna hat ausgemistet und Mirja du Mont hat etwas Wertvolles verloren.

Keanu Reeves honored in Hollywood
(Foto: VALERIE MACON/AFP)

Halle Berry, 54, US-Schauspielerin, setzt auf klischeefreie Erziehung. Ihr sei aufgefallen, dass ihr Sohn schon als Fünfjähriger gedacht habe, dass er Mädchen gegenüber überlegen sei, erzählte Berry in einem Onlinepanel des Sundance Film Festivals. Sie suche daher ständig das Gespräch mit ihrem inzwischen siebenjährigen Sohn: "Ich fordere ihn ständig heraus und frage: Warum ist das für Mädchen? Warum ist das eine Mädchenfarbe? Und warum ist das weniger wert? Das bringt ihn dazu, innezuhalten und wirklich darüber nachzudenken."

Coronavirus - Madonna
(Foto: Evan Agostini/dpa)

Madonna, 62, US-Sängerin, hat ausgemistet. Ein cremefarbenes Perlenkleid, das Madonna in dem 1996 erschienenen Musikdrama Evita trug, wurde für 8000 US-Dollar versteigert.

MusiCares Charity Relief Auction Press Preview

Das Kleid, das Madonna in "Evita" trug.

(Foto: AFP)

Der Erlös geht an eine Stiftung, die unter der Corona-Pandemie leidende US-Künstler unterstützt.

(Foto: Thomas Johansson/AP)

Lisa Enroth, schwedische Krankenschwester, wird eine Woche auf der abgelegenen schwedischen Insel Pater Noster verbringen - und Filme sehen. Enroth wurde unter 12 000 Bewerbern als einzige Zuschauerin des Göteborg Filmfestival ausgewählt. Skandinaviens größtes Filmfestival wird während der Corona-Pandemie auf der Insel veranstaltet und lässt nur eine Teilnehmerin zu.

Model Mirja du Mont
(Foto: Henning Kaiser/dpa)

Mirja du Mont, 45, Model und Moderatorin, vermisst einen Glücksbringer aus Kindergartenzeiten. "Er war 40 Jahre weg, dann habe ich ihn wiedergefunden. Ich habe vor Glück geweint", sagte du Mont der Bild. Bei einer Zugfahrt von Leipzig nach Hamburg sei ihr nun jedoch ein Koffer geklaut worden, ihren Angaben zufolge mit Kleidungsstücken und Schminksachen im Wert von bis zu 3000 Euro - und eben der Figur des Zeichentrick-Hundes "Wum" von Loriot. "Das ist der schlimmste Verlust."

© SZ/ick
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