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Leute des Tages:Heilige Haare

George Clooney darf bei seiner Tochter nicht Friseur sein, ein Tübinger Pathologe fühlt sich wie Klaus Kinski, und Kim Kardashian zeigt der Weltöffentlichkeit ein weiteres Gemälde ihrer Tochter.

George Clooney
(Foto: Grant Pollard/AP)

George Clooney, 59, US-Schauspieler, muss als Friseur Gender-Grenzen einhalten. Seinem drei Jahre alten Sohn dürfe er die Haare schneiden, dessen Zwillingsschwester jedoch nicht. "Meine Frau würde mich umbringen, wenn ich das Haar meiner Tochter anfassen würde", sagte Clooney dem US-Magazin W. Die Haare seines Sohnes schneide er wie auch seine eigenen mit einem elektronischen Haarschneider. Vor Missgeschicken hat Clooney keine Angst. "Wenn ich das Haar meines Sohnes verhunze, wächst der da heraus."

EXCLUSIVE - Ein Spaziergang mit Susan Sideropoulos
(Foto: Jens Kalaene/dpa)

Susan Sideropoulos, 40, Schauspielerin, hat rosa Haare. Damit wirbt die aus der Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" bekannte Darstellerin für ihr neues Sachbuch, in dem es um Optimismus in der Krise geht. Auslöser sei nicht die Pandemie gewesen, sondern ein beruflicher Rückschlag, der schon einige Jahre zurückliegt. "Tatsächlich liebe ich ja alles, was ein bisschen verrückt ist", sagte die Berlinerin der Deutschen Presse-Agentur. Für Verrücktheiten brauche sie aber manchmal erst einen Grund. "Wenn es projektbezogen ist, bin ich total mutig und offen für jeglichen Quatsch."

Hans Bösmüller - Pathologe in der Uniklinik Tübingen
(Foto: Tom Weller/dpa)

Hans Bösmüller, Pathologe aus Tübingen, hat es mit dem Friseurbesuch nicht so eilig. "Ich lasse mir vermutlich ein bis zwei Wochen mit dem Friseurbesuch Zeit und renne da nicht gleich am 1. März hin", sagte Bösmüller der dpa. Seine Haarpracht sei beträchtlich, denn er sei seit Oktober nicht mehr beim Friseur gewesen. "Meine Frisur erinnert mich an die Blüte meiner Jugend. Derzeit sehe ich aus wie eine Mischung aus Klaus Kinski und James Dean." Der Tübinger Oberarzt war Ende Februar 2020 einer der ersten Menschen in Baden-Württemberg, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Schauspielerin Mandy Moore
(Foto: Chris Pizzello/dpa)

Mandy Moore, 36, glückliche Mutter, freut sich, dass ihr Sohn genau am errechneten Geburtstermin zur Welt kam. "Gus ist da. Er war pünktlich, sehr zur Freude seiner Eltern", schrieb die Schauspielerin auf dem Prominenten-Kinder-Verkündungsportal Instagram und postete ein Babyfoto dazu. Sie und ihr Mann Taylor Goldsmith, 35, seien überglücklich. "Wir waren darauf vorbereitet, uns auf alle möglichen, ganz neuen Arten zu verlieben, aber es übersteigt alles, was wir uns je hätten vorstellen können."

Le podcast, nouvel Eldorado des stars confinées
(Foto: Angela Weiss/AFP)

Kim Kardashian, 40, Helikopter-Mutter, hat der Öffentlichkeit ein weiteres Kunstwerk ihrer Tochter North West präsentiert. "Ich muss das einfach posten, weil das ein North-West-Klassiker ist", schrieb Kardashian auf Instagram unter ein Landschaftsporträt, das einen schneebedeckten Berg vor einem See zeigt. Um das erste Gemälde der Siebenjährigen hatte es vor einigen Wochen Kontroversen gegeben. In den sozialen Medien argwöhnten damals einige Nutzer, ob North das Bild selbst gemalt hat, weil der Stil doch sehr nach dem TV-Maler Bob Ross aussieht.

© SZ/dpa/olkl/nas
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