Leute des Tages:Pizza und Pakete

Lesezeit: 2 min

Fußballer Antonio Rüdiger versorgt 420 Krankenhaushelfer mit Essen, der ehemalige Eishockey-Spieler Dany Bousquet liefert jetzt Post aus, und die Sängerin Pink sucht den Weihnachtsstern.

Pink
(Foto: Chris Pizzello/dpa)

Pink, 41, US-Sängerin, hat sich den Fußknöchel gebrochen. Auf Instagram postete sie ein Foto von sich mit Maske und "Daumen hoch"-Geste in einem Behandlungszimmer. Sie sei die Treppe runtergerannt, um den Weihnachtsstern am Himmel zu sehen, witzelte die zweifache Mutter. Ferner habe sie 2020 auch schon eine Covid-Erkrankung (gemeinsam mit ihrem Sohn), eine Staphylokokken-Infektion und eine Schnittverletzung überstanden.

Chelsea FC v FC Krasnodar: Group E - UEFA Champions League
(Foto: Catherine Ivill/Getty Images)

Antonio Rüdiger, 27, Fußball-Nationalspieler, hat als Pizzabote medizinischem Personal auf Covid-19-Intensivstationen eine Freude gemacht. Der Innenverteidiger des englischen Spitzenclubs FC Chelsea ließ insgesamt 420 Personen in 13 Kliniken in zehn Städten deutschlandweit mit Essen beliefern. Dabei wählte er nach Großstädten und Regionen aus, die besonders hohe Inzidenzwerte aufweisen. Zudem erhielten die Mitarbeiter einen persönlichen Dankesbrief von ihm. "Die Personen, die auf den Corona-Intensivstationen arbeiten, machen derzeit einen unmenschlich tollen Job", erklärte er. "Für mich sind das alles Ehrenfrauen und Ehrenmänner!"

Liedermacher Zuckowski feiert traditionelle Weihnachten

Musiker Rolf Zuckowski

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Rolf Zuckowski, 73, Liedermacher, ist jetzt Influencer. Seit dem ersten Lockdown im Frühjahr erzähle er in kurzen Videos auf Youtube und Facebook Hintergrundgeschichten über die Entstehung seiner Lieder, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Die vielen Kommentare der Menschen seien für ihn "bewegend und herzzerreißend", so der Liedermacher ("In der Weihnachtsbäckerei"). Zuckowski hat in den vergangenen 50 Jahren mehr als 800 Lieder für Kinder und Erwachsene geschrieben.

Herbert Feuerstein tot Nachruf
(Foto: imago images/United Archives)

Harald Schmidt, 63, Entertainer, verneigt sich vor seinem Fernsehpartner Herbert Feuerstein. In der Sendung "Gysi & Schmidt - Der ntv-Rückblick" sagte er, Feuerstein habe ihn auf das Format der Late-Night-Show überhaupt erst aufmerksam gemacht. "Wir saßen damals in seiner Wohnung nachts in Frankfurt und haben gewartet, bis auf AFN um 1 Uhr morgens David Letterman übertragen wurde, damit wir das mitschreiben konnten." AFN (American Forces Network) ist ein Rundfunk des US-Militärs. Der Autor, Entertainer und Kabarettist Feuerstein starb am 6. Oktober im Alter von 83 Jahren. Vor Schmidts Karriere als Late-Night-König moderierten die beiden "Schmidteinander".

Ehemaliger Eishockeyprofi Dany Bousquet arbeitet bei der Post
(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa)

Dany Bousquet, 47, ehemaliger Eishockey-Profi, stellt jetzt Pakete und Briefe zu. "Man bleibt definitiv fit mit der Arbeit", sagte der Kanadier der Deutschen Presse-Agentur. Sein Zustellgebiet liegt in der Nähe von Freiburg. Bousquet begann seine Profikarriere 1995 in Nordamerika. 2002 kam er nach Europa, wo er in Freiburg und Kassel spielte. 2010 beendete er seine Karriere verletzungsbedingt. Bei der Post arbeitet er seit fünf Jahren. Sich neu zu orientieren, sei nicht ganz leicht gewesen, sagte Bousquet. Aber das Geld aus der Profizeit habe nicht auf Dauer gereicht.

US-Komiker Jim Carrey

Wer zum Teufel bin ich? Jim Carrey im Januar 2020 bei einem Besuch in Berlin.

(Foto: Annette Riedl/dpa)

Jim Carrey, 58, US-Komiker, gibt in der Sketch-Show "Saturday Night Live" (SNL) seine Rolle als Joe Biden ab. Einen Grund für seinen Rückzug nach nur sechs Wochen nannte er nicht. Seit Oktober war Carrey in der beliebten Parodie-Sendung als Biden zu sehen. In einem nachgestellten TV-Duell lieferte er sich einen Schlagabtausch mit Hollywood-Star Alec Baldwin, der den Republikaner Donald Trump spielte.

Prinz Philip
(Foto: Adrian Dennis/dpa)

Prinz Philip, 99, Ehemann von Königin Elisabeth II., hat in einer seltenen Botschaft Lehrern und Schulmitarbeitern für ihren Einsatz während der Corona-Krise gedankt. Er erkenne ihr "professionelles und entschlossenes Engagement" an, "unsere Kinder und Jugendlichen unter schwierigsten Bedingungen zu unterrichten", schrieb der Prinzgemahl in einer vom Buckingham-Palast verbreiteten Mitteilung. Der Herzog von Edinburgh ist Schirmherr der Lehrerorganisation Chartered College of Teaching. Er hatte sich eigentlich 2017 von seinen öffentlichen Aufgaben zurückgezogen.

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