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Leute:"Ich konnte gar nicht mehr irgendwie was sagen"

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Motsi Mabuse verschlägt es beim Anblick von König Charles die Sprache, Sharon Stone erzählt von ihrem persönlichen Gender-Pay-Gap, und Aaron Hilmer muss beim Gemüseschneiden noch schneller werden.

Motsi Mabuse, 41, Tänzerin, verschlägt es beim Anblick des Königs die Sprache. "Ganz ehrlich, ich war so nervös, ich konnte gar nicht mehr irgendwie was sagen", sagte sie dem Sender RTL über den Moment, als sie König Charles III. und dessen Frau Camilla beim Staatsbankett in Berlin getroffen hat. "Man weiß nicht wirklich, was passiert, und es ging so schnell, und dann will man die anderen Leute nicht aufhalten und und und ..." Der König spreche jedenfalls sehr gut Deutsch. Mabuse ist auch Jurorin der britischen Tanzsendung "Strictly Come Dancing". Die Royals seien "Strictly"-Fans und guckten die Sendung zu Hause, so Mabuse.

Sharon Stone, 65, US-Schauspielerin, weiß heute, dass sie vor 30 Jahren einen millionenschweren Verlust erlitten hat. Für ihre Hauptrolle im Film Basic Instinct bekam sie 1992 eine Gage von lediglich 500 000 US-Dollar, berichtete sie dem US-Portal Page Six zufolge bei einem Mittagessen der New Yorker "Women In Film & Television's Muse Awards" vor überwiegend weiblichen Film- und Fernsehschaffenden. Ihr Filmpartner Michael Douglas dagegen wurde mit 28 Mal so viel entlohnt: "Michael Douglas hat 14 Millionen US-Dollar bekommen", sagte sie. "Ich war neu im Geschäft, und er war der große Star." Für die bis dahin weithin unbekannte Sharon Stone war die Rolle in Basic Instinct der Durchbruch.

Aaron Hilmer, 23, Schauspieler, macht gern den Abwasch. Wenn er nicht gerade im oscarprämierten Film "Im Westen nichts Neues" mitwirkt, verdient er sich als Küchenhilfe in einem Hamburger Restaurant etwas dazu, erzählte er der Zeit. "Mein Bruder arbeitet da als Koch, und wenn jemand aus dem Team im Urlaub ist, helfe ich aus, wenn ich Zeit habe", sagt Hilmer. "Außerdem lerne ich in der Küche ja auch was." Im Schnibbeln etwa sei er noch nicht der Allerschnellste, aber was nicht ist, könne ja noch werden.

Mariele Millowitsch, 67, Schauspielerin, macht sich nichts aus Liebesbeziehungen. "Es gibt keine Traummänner", sagte sie der Augsburger Allgemeinen. "Ich lebe jetzt so lange alleine und es geht mir so gut mit meinem Freundeskreis und meinem Netzwerk. Ich wüsste nicht, was ich durch eine Beziehung verbessern könnte." Sie habe nichts gegen Männer, "nur kann ich mir keine Beziehung mehr vorstellen". Millowitsch stehe ihren Geschwistern sehr nahe. "Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft, auch wenn wir uns gar nicht so häufig sehen."

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