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Promis der Woche:Gin und andere Verblendungen

Ryan Reynolds erzählt von einem Filmriss, Wladimir Klitschko hat mehr Adrenalin als gewünscht und Kim Kardashian muss sich fragen lassen, was ein Kimono ist.

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Ryan Reynolds

A Simple Favor Premiere New York Ryan Reynolds and Blake Lively attend the premiere of A Simple F

Quelle: imago/PA Images

Der Schauspieler und seit Kurzem auch stolze Besitzer einer Gin-Marke hat offenbar kein Problem mit Eigenlob. Der 42-Jährige verfasste auf Amazon eine eigene Bewertung für seinen hochprozentigen Drink - und gab sich natürlich fünf Sterne. "Normalerweise ziehen mich Promi-Marken nicht so an", schrieb Reynolds unter dem Fake-Namen "Champ Nightengale". Aber dann habe er doch probiert und das Getränk "geliebt und gehasst". Sein Kritikpunkt: Er vermisse einen Warnhinweis, welche Menge verträglich sei. Er sei am Morgen nach seiner Gin-Kostprobe plötzlich in Seattle aufgewacht, neben seiner Ehefrau Linda. Das Problem: Er lebe eigentlich in Florida und er kenne niemanden namens Linda. Die falsche Bewertung flog durch Reynolds selbst auf. Er postete sie auf Twitter. Fragt sich nur, ob er wirklich nach einer durchzechten Nacht in Seattle aufwachte und was ihn dazu trieb, die Bewertung zu schreiben? War es die berauschende Wirkung des Alkohols oder die berauschende Wirkung der Selbstliebe?

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Kim Kardashian West

An undated image obtained on social media on June 27, 2019 shows models including Kim Kardashian dressed in bodysuits

Quelle: VANESSA BEECROFT

Der US-Fernsehstar hat Ärger mit traditionsbewussten Japanern. Grund: Ihre neue Unterwäsche-Kollektion (siehe Foto) heißt "Kimono Solutionwear", sieht aber gar nicht aus wie ein Kimono. Zur Erinnerung: Ein Kimono ist ein traditionelles japanisches Kleidungsstück, das man zu besonderen Anlässen trägt und tendenziell eher wenig Haut zeigt - also ungefähr das genaue Gegenteil von Kardashians Unterwäsche. Im Internet gab es daher auch viel Kritik. Die Kollektion verunglimpfe den Kimono, hieß es. Seitdem macht der Hastag #KimOhNo die Runde und eine Petition wurde gestartet. Kardashian wies die Kritik zurück. Es sei nie ihre Absicht gewesen, "Kleidungsstücke zu kreieren oder zu verkaufen, die in irgendeiner Weise der traditionellen Kleidung ähneln oder sie entehren", sagte sie der New York Times. Sie denke aber nicht daran, den Namen der Modelinie zu ändern. Im Gegenteil: Der Zeitung zufolge hat Kardashian insgesamt acht verschiedene Marken in Planung - und alle tragen den Begriff "Kimono" in ihrem Namen. Das Kimono kein geschützter Begriff ist zeigen allerdings auch Produkte wie das Kimono Kondom oder die Kimono Wimpern-Extensions. Aber wahrscheinlich generieren die auch nicht so viel Aufmerksamkeit wie eine Kardashian mit ihren Millionen Followern.

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Wladimir Klitschko

Wladimir Klitschko bei der Eröffnung des Restaurants Barefood Deli von Til Schweiger in der Lilienst

Quelle: imago/Future Image

Der Ex-Profi-Boxer und ehemalige Weltmeister im Schwergewicht ist in Seenot geraten. Wie der 43-Jährige auf Twitter mitteilte, schipperte er Sonntagnacht mit seiner Familie vor der Küste Mallorcas, als im Maschinenraum ein Feuer ausbrach. Ein Notruf wurde abgesetzt, die Küstenwache rückte an, brachte den Boxer und seine Familie in Sicherheit und löschte den Brand. Auf dem Video, das Klitschko teilte, sieht man die Yacht, eingesprüht mit weißem Löschschaum. "Keine Sorge: Uns allen geht es gut", schrieb Klitschko. Er werde aber vorsichtig sein, was er sich in Zukunft wünsche. Er haben den Bootsausflug mit dem Ziel angetreten, "ein bisschen Adrenalin" zu bekommen.

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Prinz Harry und Herzogin Meghan

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Quelle: AP

Liebe lässt sich bekanntlich nicht in Geld messen. Dass sich die Briten ihre Liebe zu den Royals einiges kosten lassen, wurde nun in den alljährlichen Statistiken zu den Ausgaben des Königshauses bekannt. Umgerechnet knapp 75 Millionen Euro Steuergelder gaben die Royals im vergangenen Finanzjahr aus - das sind mehr als 20 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Ein Grund für die gestiegenen Ausgaben dürfte wohl sein, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan sich ihr neues Haus in Frogmore Cottage in Windsor für etwa 2,7 Millionen Euro haben sanieren lassen. Zu ihrer Verteidigung muss man erwähnen, dass das Haus stark renovierungsbedürftig war. Und: Das Paar soll immerhin die gesamte Einrichtung aus eigener Tasche bezahlt haben. Das Haus verfügt nun unter anderem über eine luxuriöse Küche und einen Yoga-Raum, in dem Herzogin Meghan mit Baby Archie nun den Sonnengruß üben kann.

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Dieter Bohlen

Dieter Bohlen gibt sich kaum eine Chance als Superstar

Quelle: dpa

Manchmal braucht es für eine optische Täuschung gar kein Alkohol, sondern nur eine Sonnenbrille und ein altes T-Shirt. Zumindest bei dem Youtuber "Tanzverbot". Der hat ein Interview mit Dieter Bohlen geführt - dachte er jedenfalls. In Wirklichkeit redete er mit dem Bohlen-Double Henry Matz, der von einem anderen Youtuber engagiert wurde, um seinem Kollegen einen Streich zu spielen. "Ich glaube, ich wurde verarscht", schrieb Tanzverbot auf Twitter. Der echte Dieter Bohlen fand die Aktion nicht ganz so witzig. "Die Fans müssen doch Double und Original auseinanderhalten können. Nur weil einer ein sechs Jahre altes Shirt von Camp David anzieht, eine uralte Sonnenbrille aufsetzt und ein ähnliches Haar hat. Da bin ich immer enttäuscht", sagte der 65-Jährige. Den Wunsch des Youtubers, nach einem echten Interview mit dem echten Dieter Bohlen, lehnt dieser ab. "Wenn ich jetzt mit jedem Youtuber ein Interview mache, dann kann ich meine anderen Aktivitäten einstellen."

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Pink

Pink

Quelle: AP

Wo bist du geboren worden? - Auf einem Konzert von Pink. Diesen Satz wird ein Mensch künftig tatsächlich sagen können. Direkt vor Beginn des Open-Air-Konzerts der US-Sängerin in Liverpool setzten bei einer 32-jährige Zuschauerin nämlich die Wehen ein. Wenige Minuten später brachte sie ihre Tochter zur Welt. Perfektes Timing: Laut einem Bericht des Liverpool Echos sang Pink gerade ihren Song "Get the Party started". Alles sei unfassbar schnell gegangen, aber sie könne nicht glücklicher sein, erzählte die Mutter der Zeitung. Das Mädchen habe eigentlich Dolly Louise heißen sollen, nun werde sie Dolly Pink heißen. Die Sängerin postete die Schlagzeile auf Instagram mit den Worten: "Dolly Pink wollte, dass die Party anfängt."

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Melanie Müller

Melanie Müller und ihr Mann Mike Blümel

Quelle: dpa

Die einen bringen Kinder zur Welt, die anderen werden schwanger. Die Ballermann-Sängerin und ihr Mann Mike Blümel erwarten im Oktober ihr zweites Kind. "Es war geplant und wir haben es schon darauf angelegt. Als es dann so weit war, war ich etwas geschockt", sagte sie dem Fernsehsender RTL. Nicht ganz unberechtigt, schließlich ist die 31-Jährige Alleinverdienerin und in der sehr unsicheren Unterhaltungsbranche unterwegs. Wie ihr Leben in der Rastlosigkeit aussieht, erzählt sie im SZPlus-Interview.

© SZ.de/dpa/eca

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