Promis der WocheGin und andere Verblendungen

Ryan Reynolds erzählt von einem Filmriss, Wladimir Klitschko hat mehr Adrenalin als gewünscht und Kim Kardashian muss sich fragen lassen, was ein Kimono ist.

Ryan Reynolds

Der Schauspieler und seit Kurzem auch stolze Besitzer einer Gin-Marke hat offenbar kein Problem mit Eigenlob. Der 42-Jährige verfasste auf Amazon eine eigene Bewertung für seinen hochprozentigen Drink - und gab sich natürlich fünf Sterne. "Normalerweise ziehen mich Promi-Marken nicht so an", schrieb Reynolds unter dem Fake-Namen "Champ Nightengale". Aber dann habe er doch probiert und das Getränk "geliebt und gehasst". Sein Kritikpunkt: Er vermisse einen Warnhinweis, welche Menge verträglich sei. Er sei am Morgen nach seiner Gin-Kostprobe plötzlich in Seattle aufgewacht, neben seiner Ehefrau Linda. Das Problem: Er lebe eigentlich in Florida und er kenne niemanden namens Linda. Die falsche Bewertung flog durch Reynolds selbst auf. Er postete sie auf Twitter. Fragt sich nur, ob er wirklich nach einer durchzechten Nacht in Seattle aufwachte und was ihn dazu trieb, die Bewertung zu schreiben? War es die berauschende Wirkung des Alkohols oder die berauschende Wirkung der Selbstliebe?

Bild: imago/PA Images 28. Juni 2019, 18:112019-06-28 18:11:15 © SZ.de/dpa/eca