Süddeutsche Zeitung

Leute des Tages:"Baby Bar" nicht bestanden

Kim Kardashian fällt durch ihr erstes Jura-Examen, Katja Ebstein bekommt für ihre Brille eine Auszeichnung, und ein Südtiroler Priester wird in Kenia zum Internethit.

Kim Kardashian, 40, US-Reality-Star und Studentin, ist durch ihr erstes Jura-Examen gefallen. Das als "Baby Bar" bekannte Examen steht in Kalifornien am Ende des ersten Studienjahrs. Kardashian habe 474 Punkte erreicht, 560 seien zum Bestehen notwendig gewesen. "Du warst schon sehr nah dran - bei einem Test, den viele Leute in der Mitte einer Pandemie gar nicht machen würden", sagte Menschenrechtsanwältin Jessica Jackson, bei der Kardashian ihre Ausbildung absolviert, in der Sendung "Keeping Up With The Kardashians". Sie fühle sich trotzdem wie eine Versagerin, sagte Kardashian. "Ich habe sechs Wochen lang jeweils zehn bis zwölf Stunden am Tag gelernt." Sie habe währenddessen so wenig Zeit mit ihren Kindern verbracht. "Ich weiß gar nicht, ob ich es noch mal machen kann. Ich habe die Zeit nicht."

Katja Ebstein, 76, Sängerin und Schauspielerin, ist Brillenträgerin des Jahres. "Längst sind die runde Brille und ihr langes rotes Haar für Katja Ebstein zum Markenzeichen geworden. Schon zu Beginn ihrer eindrucksvollen Karriere trat sie mit Brille auf", erklärte das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) zur Begründung. Die Auszeichnung gibt es seit 20 Jahren für Prominente, die "leidenschaftlich Brille tragen und andere dazu ermutigen". Zu den ausgezeichneten Brillenträgern gehören etwa Norbert Blüm, Jürgen Klopp oder Hella von Sinnen.

Brad Pitt, 57, US-Schauspieler, bekommt Zuspruch vor Gericht. Im Sorgerechtsstreit mit Angelina Jolie, 45, sah der Richter eine Ausweitung der Sorgerechte von Pitt für die leiblichen und adoptierten Kinder des Ex-Hollywood-Traumpaars vorläufig als gerechtfertigt an. Dies geht aus Gerichtsdokumenten hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorlagen. Jolie legte Einspruch ein. Die beiden Schauspieler hatten sich 2005 kennengelernt und nach langjähriger Beziehung 2014 geheiratet. Zwei Jahre später reichte Jolie die Scheidung ein und forderte das alleinige Sorgerecht für die sechs Kinder, die mittlerweile zwischen 12 und 19 Jahren alt sind.

Adolf Pöll, 81, Südtiroler Priester, ist in Kenia zum Internet-Star avanciert. Hunderte Nutzer feierten ihn, nachdem er die Heimreise nach Italien mit bloß zwei kleinen Taschen antrat. Darin soll sich laut kenianischen Zeitungsberichten sein gesamter weltlicher Besitz befinden. Ein Bild, das zeigt, wie der 81-Jährige nach fünf Jahrzehnten das ostafrikanische Land verlässt, ging in sozialen Netzwerken viral. Eine Kenianerin attestierte dem Geistlichen "Bescheidenheit auf höchstem Level"; ein weiterer sieht in Pöll ein "Vorbild für andere Priester". "Pastoren aus Pfingstkirchen wären vermutlich mit dem Privatjet abgereist", schrieb ein Nutzer.

Bestens informiert mit SZ Plus – 4 Wochen kostenlos zur Probe lesen. Jetzt bestellen unter: www.sz.de/szplus-testen

URL:
www.sz.de/1.5305483
Copyright:
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH
Quelle:
SZ/dpa/kna/afis/nas
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über Süddeutsche Zeitung Content. Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an syndication@sueddeutsche.de.