Leute des Tages:Ehe mit Soyeon Schröder-Kim? Kostet 22 000 Euro

Former German Chancellor Gerhard Schroeder and his wife Kim So-yeon before their wedding party in Berlin
(Foto: POOL/REUTERS)

Der frühere Bundeskanzler hat bei einem Gerichtstermin in Südkorea das Nachsehen, Charlotte Würdig googelt Dates, und ein 90-Millionen-Lottogewinner hat einen Traum.

Gerhard Schröder, 77, Altbundeskanzler, muss so etwas wie eine Ablösesumme für seine Frau zahlen. Ein Familiengericht in Südkoreas Hauptstadt Seoul entschied, dass der SPD-Politiker den Ex-Mann seiner Ehefrau Soyeon Schröder-Kim finanziell entschädigen muss. Der Koreaner wirft Schröder vor, eine Liaison mit seiner Frau begonnen zu haben und deshalb schuld am Ende seiner Ehe zu sein, berichtet die Korean Times. Schröders Anwalt habe vor Gericht erklärt, die Beziehung seines Mandanten habe nichts zu tun gehabt mit der Trennung der Kims. Soyeon Schröder-Kim erklärte, sie und ihr ehemaliger Partner hätten schon mehrere Jahre vor der Scheidung getrennt gelebt. Der Kläger allerdings behauptet, er und seine Frau hätten sich im November 2017 einvernehmlich scheiden lassen, unter der Bedingung, dass sie ihre Affäre mit Schröder beendet. Die Schröders hatten im Folgejahr geheiratet. Das Gericht glaubte dem Ex-Mann, sprach ihm statt der geforderten 100 Millionen Won allerdings nur 30 Millionen zu (umgerechnet mehr als 22 000 Euro.)

Charlotte Würdig
(Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Charlotte Würdig, 42, Moderatorin, scheut bei der Partnersuche keine investigativen Recherchen. Die Berlinerin hält nicht nur über eine kostenpflichtige Dating-App Ausschau, sondern durchkämmt bei interessanten Kandidaten erst mal das Internet. "Natürlich wird zuerst gegoogelt", sagte Würdig zur Bunten. "Mir ist wichtig, dass der andere Single ist und keine dritte Person unfreiwillig mit im Spiel." Charlotte Würdig ist seit 2012 mit dem Musiker Sido verheiratet, 2020 gab das Paar die Trennung bekannt.

Schauspieler Herrmann wird 80 Jaher alt
(Foto: Sebastian Sinterhauf/dpa)

Herbert Herrmann, 79, Schauspieler, meidet den Kontakt zu ehemaligen Schulkameraden. "Ich geh' nie auf Klassentreffen", sagte der gebürtige Schweizer der dpa. "Ich will nicht wissen, was die Jungs alles für Krankheiten haben." Herrmann begründet seine Aversion damit, dass er Hypochonder sei. "Ich will nicht denken: Was wäre wenn? Das macht mir nur das Leben jetzt kaputt."

Hazel BRUGGER SWI Comedian Poetry Slammerin Kabarettistin Portraet Porträt Portrait angeschn
(Foto: Malte Ossowski/SVEN SIMON/imago/Sven Simon)

Hazel Brugger, 27, schweizerisch-deutsche Kabarettistin, hat den SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach auf eine angebliche Verehrerin aufmerksam gemacht. Auf Twitter zeigte Brugger einen an sie adressierten Brief der angeblichen Verehrerin, die darin gestand: "Ich habe mich schockverliebt in Herrn Lauterbach - es ist passiert, als er mit Frau Kebekus im Duett gesungen hat". Brugger schrieb auf Twitter zu dem Foto: "Lieber @Karl_Lauterbach wie schaut's aus?" Mit dem Duett bezog sich die angebliche Verehrerin auf das kürzlich erschienene Lied "La Vida sin Corona (Der Sommer wird gut)", das die beiden für "Die Carolin Kebekus Show" aufgenommen haben. Für die Verehrerin sei Lauterbach "seit Monaten der mentale soziale Fels in der Corona-Brandung", nach der Gesangsnummer sei sie "vollends entflammt". Der Brief soll am 28. Mai in Köln von einer 53-Jährigen verfasst worden sein. Demnach wende sich die Frau an Brugger, weil sie befürchte, in der "Masse der Fan-Post" an Lauterbach unterzugehen. Eine Rückmeldung von Lauterbach gab es bislang nicht. Noch im März sagte der alleinstehende Vater von fünf Kindern der Bunten aber noch: "Aber ich möchte tatsächlich nicht den Rest des Lebens Single bleiben."

Mister X, hessischer 90-Millionen-Euro-Gewinner des Eurojackpots, träumt von einem eigenen Fußballklub. Diesen Wunsch aus früher Jugend habe er in einem Telefonat geäußert, berichtete eine Sprecherin von Lotto-Hessen am Dienstag in Wiesbaden auf dpa-Anfrage. Dann habe er aber gleich lachend nachgeschoben, dass das Geld wohl nicht reichen werde. Der Mann aus dem Rhein-Main-Gebiet habe gesagt, für ihn bedeute der Gewinn, sich einfach alles gönnen zu können, was er möchte, und Reisen in ferne Länder zu unternehmen. In dem Telefonat mit dem Geschäftsführer von Lotto-Hessen, Heinz-Georg Sundermann, habe der Mann gesagt: "Wir sind stinknormale Leute und werden es auch bleiben... jetzt aber welche mit viel Geld."

© SZ/dpa/odg/moge
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