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Leute des Tages:Die Erste

Ranger im Krüger-Nationalpark erstmals von einer Frau geleitet
(Foto: Kruger National Park/dpa)

Der Kruger-Nationalpark hat jetzt seine erste Chef-Rangerin, Carolin Kebekus ist leicht zu erheitern und Torsten Sträter und George R.R. Martin sehen die Welt am Abgrund.

Cathy Dreyer, 43, Rangerin, darf sich ab Montag Chef-Rangerin des Kruger-Nationalparks in Südafrika nennen. Als erste Frau in der 123-jährigen Geschichte des Naturschutzgebiets ist sie für den Schutz bedrohter Tiere und Pflanzen verantwortlich. "Es waren ein paar überwältigende Tage, nachdem ich erfahren habe, dass ich die nächste leitende Parkaufseherin werden sollte", sagte Dreyer laut Katholischer Nachrichten-Agentur.

Carolin Kebekus
(Foto: Oliver Berg/dpa)

Carolin Kebekus, 40, Komikerin, ist sehr, sehr leicht zu erheitern. Tendenziell findet Kebekus laut Deutscher Presse-Agentur alle Witze unter der Gürtellinie lustig. "Auch alles, was mit Furzen zu tun hat - wahnsinnig lustig." Was Kebekus nicht möge, seien Wortspiele. "Aber ansonsten alles." Auch wenn es ihr mal nicht so gut geht, mache sie immer schnell noch einen Witz. "Ich habe da auch einen Galgenhumor."

Torsten Sträter
(Foto: Henning Kaiser/dpa)

Torsten Sträter, 54, Komiker, sieht die deutsche Alltagssprache in Gefahr. "Mir ist bei Ebay-Kleinanzeigen klar geworden, dass die Zivilisation am Abgrund steht, was Sprache angeht", sagte der Mann mit der markanten Mütze in der Sendung "Silvia am Sonntag" des privaten Rundfunksenders Hit Radio FFH. Daher freut es den Sprachliebhaber nach eigenen Angaben umso mehr, "wenn jemand schön spricht und schreibt".

George R.R. Martin in Hamburg
(Foto: Christian Charisius/dpa)

George R.R. Martin, 72, US-amerikanischer Autor, sieht die Gesellschaft in Gefahr. In den Anfangszeiten des Internet habe man auf Blogs noch längere Texte veröffentlicht, sagte er der Welt am Sonntag. Die Zeichenbeschränkung auf Twitter habe dagegen "nicht nur intellektuelles Junkfood, sondern in den USA zuletzt auch einen Junk-Präsidenten hervorgebracht." Smartphones habe er sich lange widersetzt, fügte der Autor noch hinzu. Inzwischen sei er jedoch "wie jeder andere auch: Ich kann mich nicht mehr von dem Ding trennen". Es sei "kurios, dass von all den großen Science-Fiction-Autoren so gut wie niemand diese Art von Smartphones vorhergesehen hat".

© SZ/muth
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