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Promis der Woche:Wer glaubt an den Weihnachtsmann?

Antwort: Mariah Carey! Zumindest hat sie schon ihren Wunschzettel geschrieben. Bei Pamela Anderson und Prinzessin Charlotte weiß man es nicht so genau. Und bei Til Schweiger läuft es gerade nicht so gut.

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Mariah Carey

Mariah Carey

Quelle: dpa

Sie ist die ungekrönte Königin des Weihnachtspop, ihre Regentschaft hält schon ewig: In den "Billboard"-Charts für Weihnachtstitel steht ihr Song "All I Want For Christmas Is You" seit 31 Wochen auf dem ersten Platz - seit Anfang Mai. Mit weitem Abstand vor Klassikern wie "Rockin' Around The Christmas Tree" von Brenda Lee oder "Last Christmas" von Wham. Carey arbeitet schon seit Jahren fleißig an ihrem Image als singender Weihnachtsengel, inklusive zweier Weihnachtsalben und Weihnachtskonzerten, eines davon performte sie am vergangenen Mittwoch in Berlin (Foto).

Die 48-Jährige verbringt Weihnachten im US-Winter-Hotspot Aspen, von Rentieren umgeben, erzählte sie kürzlich der Berliner Morgenpost. Und dass sie offenbar noch an den Weihnachtsmann glaubt: Sie habe zuletzt einen Wunschzettel an ihn geschrieben, auf einem Flug in Richtung Norwegen. Ob sie ihn wohl auch abgeschickt hat? Sollte es ihn wirklich geben, Carey hätte ganz sicher seine Adresse.

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Prinzessin Charlotte

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Quelle: AFP

Sicher wissen wir es nicht, aber wahrscheinlich ist es doch: Auch die englische Kleinkind-Thronfolgerin wird wohl noch an den Weihnachtsmann glauben, so wie andere Dreijährige. Dass sie auch sonst ein normales Kleinkind ist, will die englische Klatschpresse nun herausgefunden haben. Folgendes soll sich in dieser Woche im Süden Londons zugetragen haben: Die royale Familie ist mit dem Nachwuchs im Auto unterwegs. Plötzlich schallt es: "Mami, ich muss mal!". Es gilt dringend, in in der Umgebung eine öffentliche Toilette aufzutreiben. Schließlich landet der Tross in einer Kneipe. Der Daily Mail zitiert Mitarbeiter und Gäste des Pubs, die erstaunt feststellen, dass Mutter und Tochter von Personenschützern begleitet wurden. Bevor die Prinzessin sich erleichtern durfte, wurde die Toilette auf Gefahren inspiziert, die Gäste wurden gewarnt, sie dürften keine Fotos machen. Eben fast wie bei einer ganz normalen Familie.

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Pamela Anderson

Mon Cheri Barbara Tag

Quelle: dpa

Ob Pamela Anderson an den Weihnachtsmann glaubt, ist nicht bekannt, zumindest uns nicht. Immerhin gab es mal einen Auftrittvon ihr im knappen Santa-Kostüm. Aber das ist inzwischen 13 Jahre her. Heute wendet sich die Ex-Baywatch-Darstellerin auch ernsten Themen zu, etwa dem Protest der "Gelben Westen" in Frankreich. Dort demonstrieren Anhänger der Bewegung seit Wochen teils friedlich, teils gewaltsam gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron. Unter anderem gegen eine geplante Benzinsteuer-Anhebung. Die Gelbwesten haben nun die prominente Unterstützung des Ex-Playmates gewonnen. Sie verabscheue Gewalt, schreibt die 51-Jährige auf Twitter. Aber was sei die Gewalt der Protestler im Vergleich zu der strukturellen Gewalt der französischen und globalen Eliten? Die wahre Frage sei, ob die Unzufriedenheit der Menschen statt für Gewalt dafür verwendet werden könne, eine gerechte Gesellschaft zu schaffen. In einem weiteren Tweet fordert sie in diesem Zusammenhang "ein pan-europäisches Erwachen". Es ist nicht das erste Mal, dass Anderson sich politisch äußert. Sie ist seit Jahren für die Tierschutzorganisation Peta aktiv.

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Michelle Obama und die Queen

Queen Elizabeth II  (left) stands with the President and First Lady of the United States Barack Obama and his wife Michelle, in the Oak Room at Windsor Castle

Quelle: REUTERS

Nochmal zurück zu den Royals, diesmal zu Charlottes Ur-Oma: der Queen. Wenn man im Palast bei Elizabeth II. zu Besuch ist, dann ist die Einhaltung der Etikette oberstes Gebot. Michelle Obama hat sich ihrerzeit viele Gedanken über das Treffen gemacht, wie sie jetzt laut CNN während einer Veranstaltung zu ihrem Buch "Becoming" erzählte. Das ganze Protokoll habe in ihrem im Kopf herumgeschwirrt. Sie habe sich nur gedacht: "Fall nicht die Stufen herunter und fasse niemanden an, was immer du auch tust." Als die Queen das Paar abholte, war aber alles entspannter als befürchtet. Während die damalige First Lady noch überlegte, wie sie nun etikettengerecht in die bereitstehende Limousine einzusteigen habe, habe die Queen zu ihr gesagt: "Ach, das ist alles Unsinn. Steigen Sie einfach ein!"

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Stefan Kießling

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Quelle: imago sportfotodienst

Um das Einhalten von Protokollen, genauer gesagt: Trainingsprotokollen, kümmert sich auch der ehemalige Nationalspieler Stefan Kießling nicht. Da hat er wohl öfter mal geschummelt. Und zwar mit Hilfe seiner Frau Norina. In einem Interview mit der Sport Bild erzählte er, nicht alle von den Fitnesstrainern als Hausaufgabe auferlegten Trainingsläufe selbst absolviert zu haben. Hin und wieder habe er die Pulsuhr, auf der die Läufe gespeichert werden, an seine Frau weiterggeeben. Norina sei sehr sportlich und habe die Pflichtkilometer auf dem Cross-Trainer für ihn abgearbeitet, sagte Kießling. Was sagt uns das? Zum einen, dass auch Hochleistungssportler Menschen mit innerem Schweinehund sind. Zum anderen, dass die Maxime, man müsse immer 100 Prozent geben, um erfolgreich zu sein, nicht stimmt. Kießling arbeitet seit Oktober bei Bayer Leverkusen als Assistent von Sport-Geschäftsführer Rudi Völler. Läuft also gut bei ihm - trotz verpasster Trainingseinheiten.

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Til Schweiger

Til Schweiger

Quelle: dpa

Bei einem anderen Prominenten hingegen läuft es gerade nicht so. Vor vier Jahren noch feierte Til Schweiger mit seinem Film "Honig im Kopf" einen großen Kino-Erfolg in Deutschland. Die Tragikomödie um einen Alzheimerkranken, gespielt von Dieter Hallervorden, sahen sich mehr als sieben Millionen Zuschauer an. Das Einspielergebnis überstieg 50 Millionen Euro. Grund genug für den Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Schweiger, den Film in US-Kinos neu aufzuöegen, mit Nick Nolte in der Hauptrolle. Nun haben sich angloamerikanische Kritiker das Remake "Head Full of Honey" angeschaut und sind wenig begeistert: "So lustig wie eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung", schreibt der Observer. "Das Thema Alzheimer wird in diesem desaströsen Film konfus und teilweise anstößig behandelt", schreibt die New York Times. "Ein krächzendes, unglaubwürdiges, überlanges Durcheinander, das von vielen fehlgeleiteten kreativen Impulsen belastet wird", urteilt die Los Angeles Times. Das Einspielergebnis in der ersten Woche: etwas mehr als Zehntausend Dollar. Allerdings haben auch bloß vier Kinos den Film ins Programm genommen. Der sonst recht mitteilsame Schweiger hat sich noch nicht öffentlich zu den Kritiken geäußert.

© SZ.de/afp/dpa/eca/pvn/rus
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