bedeckt München 32°

Promis der Woche:"Wasch dich nicht zu oft!"

Modedesignerin Vivienne Westwood und ihr Freund verfolgen ein ungewöhnliches Schönheitsprogramm. Außerdem in den "Promis der Woche": eine Entlassung, eine Anklage und zwei einhändige Klavierspieler.

5 Bilder

Vivienne Westwood : Runway - Paris  Fashion Week Womenswear Spring/Summer 2018

Quelle: Getty Images

1 / 5

Was ist das Geheimnis ewiger Schönheit? Modedesignerin Vivienne Westwood hat dafür ein interessantes Rezept: "Wasch dich nicht zu oft!", sagte sie einem Reporter auf der Fashion Week in Paris auf seine Frage, wie sie es schaffe mit 76 Jahren noch so jugendlich auszusehen. Sie nehme nur einmal pro Woche ein Bad, deshalb sehe sie so strahlend aus, fügte ihr Freund Andreas Kronthaler hinzu. Dass der 25 Jahre jüngere Designer der richtige Partner für ihr ungewöhnliches Schönheitsprogramm ist, machte er auch gleich klar: Er selbst bade sogar nur einmal pro Monat. Wer jetzt wissen will, wie das geht mit der Westwood-Schönheitskur, kann sich hier ein Video anschauen, in dem die Designerin höchstpersönlich unter der Dusche steht, um gegen die Fleischindustrie zu protestieren. Reine Haut und reines Gewissen, sozusagen.

O.J. Simpson

Quelle: AP

2 / 5

Was macht man als Erstes, wenn man nach neun Jahren aus dem Gefängnis kommt? Erstmal ein Steak essen und dann ein neues iPhone kaufen, sagt O.J. Simpson, 70, der hier gerade ganz in Jeans gekleidet seine Entlassungspapiere unterschreibt. Der frühere US-Footballstar dürfte mittlerweile mehr für seine kriminelle als für seine sportliche Vergangenheit bekannt sein. 2007 überfiel er mit einem Komplizen einen Sportandenken-Händler. Für noch mehr Aufsehen sorgte allerdings die Anklage wegen Mordes an seiner Ex-Frau und deren Freund, von der er freigesprochen wurde. Die Diskussion über seine Schuld oder Unschuld entzweite damals die USA. Seinen Humor hat Simpson scheinbar nicht verloren. "Seien Sie doch mal ehrlich, Sie wollen mich doch eigentlich gar nicht hier haben", sagte er zur Bewährungskommission, die darüber entschied, ob er tatsächlich die 33 Jahre Haft absitzen muss, zu der er verurteilt wurde. Ihr Urteil: Simpson darf gehen.

'D'apres une histoire vraie' Premiere - 13th Zurich Film Festival

Quelle: Andreas Rentz/Getty Images

3 / 5

Der eine kommt aus dem Gefängnis, der andere soll genau dort hin: Regisseur Roman Polanski, 84, wird erneut wegen Vergewaltigung angeklagt. Die 61-jährige Münchnerin Renate Langer beschuldigt den Filmemacher, sie 1972, als sie gerade 15 Jahre alt war, in einem Haus in Gstaad in der Schweiz missbraucht zu haben. Langer, die damals als Model und später auch als Schauspielerin arbeitete, hat nach eigener Angabe mit der Anzeige gewartet, bis ihre Eltern tot sind. Polanski wurde schon einmal wegen Vergewaltigung einer 13-Jährigen in den USA angeklagt und 2009 in der Schweiz verhaftet. Weil eine Vereinbarung mit der US-Jusitz platzte, wurde er nicht ausgeliefert. Ob die Schweizer Polizei ein Strafverfahren einleitet, ist noch ungewiss.

Pink

Quelle: dpa

4 / 5

Donald Trump entzweit nicht nur politische Lager, sondern auch Familien: Diese Erfahrung musste US-Sängerin Pink machen. Der Vater der 38-Jährigen, ein Vietnam-Veteran, hat seine Stimme nämlich dem umstrittenen US-Präsidenten gegeben und damit seine Tochter vor den Kopf gestoßen. Das sagte sie jetzt der New York Times. "Also hasst du mich?", habe sie ihn damals gefragt. "Du respektierst mich nicht als Frau?" Es sei ihm also egal, wenn ein Mann ihre Tochter Willow angrapschen würde, bezog sie sich auf Trumps vulgäre Aussagen im Wahlkampf, als Berühmtheit könne er jeder Frau zwischen die Beine fassen. Es gehe bei dem Thema nicht mehr um Politik, sondern um Anstand, meinte die Sängerin. Überzeugen konnte sie ihren Vater damit nicht. Sie hätten seitdem nicht mehr über das Thema gesprochen, sagte Pink der Zeitung.

Pianist Lang Lang performs with one of his students after receiving the Global Citizen Award at an Atlantic Council event in New York, U.S.

Quelle: REUTERS

5 / 5

Ein schönes Beispiel für harmonische Zusammenarbeit liefern dagegen der Starpianist Lang Lang, 35, und sein 14-jähriger Schüler Maxim Lando. Weil der chinesische Musiker sich seinen linken Arm verletzt hat, spielten sie gemeinsam bei einem Galakonzert in der New Yorker Carnegie Hall. Der Meister rechts, sein Schüler links arbeiteten sich Hand in Hand durch die Rhapsody in Blue von George Gershwin. Der aus den USA stammende Lando hat an einer Musikakademie Klavier studiert, die von Lang Lang gefördert wird. Der chinesische Pianist hatte wegen der Entzündung bereits mehrere Konzerte in den vergangenen Monaten absagen müssen.

© SZ.de/dpa/eca/ick
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB