Süddeutsche Zeitung

Promis der Woche:(Un-)sauber getrennt

Lenny Kravitz gibt sich als strenger Vater, das Paar, das früher Brangelina war, streitet sich um Geld und Lewis Hamilton fischt Plastikmüll aus der Agäis. Promimeldungen im Überblick.

Angelina Jolie & Brad Pitt

Ganz einvernehmlich, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, sollte sie ablaufen: die Scheidung von Angelina Jolie und Brad Pitt. Zwölf Jahre lang waren die beiden ein Paar, seit sie sich am Set des Actionsfilms "Mr. & Mrs. Smith" verliebt hatten. Genau so lange galten Brangelina, wie sie damals noch genannt wurden, auch als Vorzeigeeltern. Neben drei eigenen Kindern hat das Paar noch drei weitere Kinder adoptiert. Nun zeigt sich, dass eine solche Kinderschar selbst für sehr gut Betuchte zu einer Belastung werden kann - zumindest emotional und PR-technisch. Jolies Anwälte hatten in einem Gerichtsdokument am Dienstag mitgeteilt, Pitt sei Unterhaltungszahlungen nicht nachgekommen. Sie strebe deswegen nun eine Gerichtsanordnung an, um das Geld rückwirkend von Pitt zu bekommen. Der wiederum weist die Vorwürfe zurück. Am Mittwoch legte er einem Gericht in Los Angeles entsprechende Unterlagen vor. Daraus geht hervor, dass er seit der Trennung vor zwei Jahren mehr als 1,3 Millionen US-Dollar für Jolie und die gemeinsamen sechs Kinder gezahlt haben soll. Jolie hatte argumentiert, ihr Ex habe "keine nennenswerten Unterhaltszahlungen" geleistet. Ob dies jene acht Millionen Dollar miteinschließt, die Pitt laut dem Dokument vom Mittwoch Jolie geliehen haben will, ist unklar.

Lenny Kravitz

Wesentlich harmonischer als bei "Brangelina" scheint es im Hause Kravitz zuzugehen. Auch wenn der Sänger mitunter gar nicht zahm wirken mag. Dunkle Sonnenbrille, schwarze Lederjacke und Nasenpiercing, sowie ein Hang zu Netzhemden, die seine Muskeln zur Schau stellen Kurzum: eher der Typ Anti-Muttersöhnchen. Nun hat der Sänger sich dazu bekannt, einen Song auf seinem neuen Album seiner Mutter zu widmen, die bereits im Jahr 1995 an Krebs verstorben ist. Er habe von ihr Integrität und Respekt gelernt, sagt er dem Magazin Cosmopolitan. Er habe sie bewundert für ihre starke und schlaue Art. "Sie hat mein Frauenbild geprägt. Ich mag schlaue und starke Frauen". Seine eigene Rolle als Elternteil und die Erziehung von Tochter Zoë ist der 54-Jährige offenbar mit ähnlichem Verve angegangen. "Meine Tochter durfte nicht auf jede Party", sagt er dem Familienmagazin Nido. Vielleicht widmet die heute 29-jährige Schauspielerin und Sängerin ihrem strengen Vater eines Tages auch mal ein Lied.

Lewis Hamilton

Der britische Formel-1-Star Lewis Hamilton mag es im Urlaub sportiv. Auf der griechischen Insel Mykonos will er mit Freunden in einer Bucht Schwimmen, sich mutmaßlich im klaren Wasser der Agäis vom Lärm und Abgasmief der Rennstrecken erholen. Doch dann das: überall Plastikmüll und Styropor. Mit Latex-Handschuhen und dem Handy im Selfie-Modus macht sich der Rennfahrer ans gute Werk, ruck, zuck ist alles aufgeräumt. Seine Aktion dokumentiert er in einem Video auf Instagram und richtet einen Appell an seine Follower: "Leute, ich will einfach, dass euch bewusst ist, was ihr anrichtet mit dem Plastik, das ihr kauft und wegschmeißt. Ekelhaft."

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