Jens Spahn

Der Bundesgesundheitsminister denkt über die Zukunft nach. Eh klar, immerhin versucht der 38-Jährige ja gerade sein Glück in einer achtteiligen Bundeskanzler-Casting-Show. Es geht um ein Erbe, wenngleich kein politisches, sondern seine materielle Hinterlassenschaft. Ob das nicht und ein und dasselbe ist? Spielt jetzt mal keine Rolle. Spahn jedenfalls steckte der Bunten wie beiläufig, dass er wohl Weitblick hat: "Mein Testament habe ich vor zehn Jahren gemacht. Inzwischen habe ich es schon geändert." Als Sohn Jens seiner Mama davon berichtete, habe die sich sehr erschrocken und gefragt: "Junge, bist du krank?" Dem sei nicht so, versicherte Spahn der Bunten und seiner Mutter. Er denke nur voraus. "Aber morgen könnte ja plötzlich etwas passieren." Ob seine Mitwettbewerber um den CDU-Parteivorsitz (nach Einschätzung von Experten derzeit gleichbedeutend mit einer baldigen Kanzlerschaft) auch schon vorgesorgt haben? Vielleicht Thema auf der nächsten Partei-Regionalkonferenz kommende Woche in Böblingen am 27. November.

Bild: Getty Images 23. November 2018, 18:592018-11-23 18:59:35 © SZ.de/mpu/pvn/jerb/dd