Mit der Arbeit eines anderen Mitglieds der Obama-Familie - Barack Obama - ist hingegen Clint Eastwood höchst unzufrieden. Das zumindest ließ der Schauspieler in einem Interview mit dem US-amerikanischen Männermagazin Esquire verlauten, das er gemeinsam mit seinem Sohn Scott gab. Neben der Vater-Sohn-Beziehung ging es auch um die bevorstehende Präsidentschaftswahl in den USA.

So sagte Eastwood, dass er die Wahl als "schwierig" empfinde. Trump habe zwar "viele dumme Dinge" gesagt, das sei auf demokratischer Seite jedoch genauso passiert. Auch die allgemeine Aufregung über als rassistisch empfundene Aussagen Trumps nimmt der 86-Jährige nicht sehr ernst: "Kommt verdammt noch mal darüber hinweg."

Auf die entscheidende Frage jedoch, für wen er sich letztendlich entscheiden würde, findet Eastwood dann doch klare Worte: "Ich müsste mich für Trump entscheiden." Denn wenn Hillary Clinton wie angekündigt in die Fußstapfen Barack Obamas trete, dann könne er sie nicht unterstützen. Obama habe seiner Meinung nach in seinen Präsidentschaftsjahren einfach zu wenig geleistet. "Was zum Teufel macht er bitte im Weißen Haus?"

Bild: AFP 5. August 2016, 17:552016-08-05 17:55:38 © SZ.de/dpa/naf/olkl