bedeckt München 24°

Promis der Woche:Königlicher Kitastart und vergrabene Kronjuwelen

Die Queen gibt ein seltenes Interview, in dem sie über die Mühen ihrer Regentschaft plaudert, ihre Urenkelin kommt in den Kindergarten und bei den Hummels gibt es Nachwuchs: die Promis der Woche.

1 / 6

Queen Elizabeth II.

FILE PHOTO: Britain's Queen Elizabeth waits before delivering her speech in the House of Lords, during the State Opening of Parliament at the Palace of Westminster in London

Quelle: REUTERS

Eigentlich ist die Queen nicht dafür bekannt, Details aus ihrem königlichen Alltag preiszugeben. Doch in einem seltenen Interview mit der BBC zu ihrem 65. Krönungsjubiläum plaudert die 91-Jährige nun offen darüber, welche Last das Amt mit sich bringt - auch im physischen Sinn. Die Imperial State Crown, die sie während ihrer alljährlichen Rede im Parlament trägt, wiegt wegen Tausender Diamanten und anderer wertvoller Dekoration stolze 1,28 Kilogramm. Mit so einem Gewicht auf dem Kopf könne sie nicht nach unten gucken, witzelt die Queen im Interview, sonst würde sie sich das Genick brechen. Lebensrettende Lösung: Der Text ihrer Rede müsse stets auf Augenhöhe platziert werden, damit sie ihn ablesen kann.

Nicht nur das Genick der Queen muss viel aushalten. Zu einem öffentlichen Auftritt musste sie in einer goldenen Kutsche aus dem 18. Jahrhundert fahren. Die Fahrt sei "schrecklich" gewesen, erzählt sie. Ihr Sitz habe nur aus Sprungfedern, die mit Leder überzogen waren, bestanden. "Das war nicht sehr komfortabel." Auch ein bislang unbekanntes Detail zur Geschichte der Kronjuwelen verriet sie: Während des Zweiten Weltkriegs seien diese in einer Keksdose auf dem Gelände von Windsor Castle vergraben gewesen. Bislang war zwar bekannt, dass die Juwelen aus Sicherheitsgründen nach Windsor gebracht wurden, die Einzelheiten wurden in der Öffentlichkeit jedoch nicht diskutiert. Das komplette Interview sendet die BBC am Sonntag.

Dass die Offenheit der Queen aber ihre klaren Grenzen hat, zeigt eine Meldung abseits des Interviews: Demnach hat das Königshaus seinem langjährigen Hoflieferanten für Büstenhalter gekündigt, wie mehrere britische Medien berichten. Der Grund: Indiskretion. Firmenchefin June Kenton hat ein Buch veröffentlicht, in dem sie Details einer Anprobe der Queen beschreibt. Offiziell geäußert haben sich die Royals zu dem Fall nicht, doch auf der Liste der Hoflieferanten taucht die Büstenhalter-Firma nicht mehr auf.

2 / 6

Prinzessin Charlotte

-

Quelle: AFP

Dass im britischen Königshaus auch ganz normale Dinge passieren, zeigt dieses Foto von Prinzessin Charlotte. Die Zweijährige hatte am Montag ihren ersten Tag im Kindergarten und Mutter Kate knipste ihre Tochter im weinroten Mäntelchen und Strumpfhosen auf der Palasttreppe. "Kurz bevor sich Prinzessin Charlotte auf den Weg zu ihrem ersten Tag im Kindergarten in der Willcocks Nursery School gemacht hat", fügte der Palast bei Twitter hinzu.

3 / 6

Baby Hummels

hummels

Quelle: Cathy Hummels/ Instagram

Bis Fußballspieler Mats Hummels und seine Frau Cathy ihren Nachwuchs in den Kindergarten schicken können, vergehen noch ein paar Jahre. Das Baby ist am Donnerstag zur Welt gekommen. Via Instagram posteten die Eltern jeweils ein Foto von sich und dem Neugeborenen. "Willkommen auf der Welt unser kleiner Mann. Wir sind sehr stolz, dass du heute am 11.1.18 das Licht der Welt erblickt hast", schreibt Cathy. Auch der Vater des Kindes ist offenbar überwältigt: "Wir sind unglaublich glücklich und ich könnte nicht stolzer auf meine Frau und meinen Sohn sein, denen es beiden gut geht."

4 / 6

Die Frauen um Catherine Deneuve

-

Quelle: AFP

In Frankreich ist diese Woche das Ausmaß der "Me Too"-Debatte in die Kritik geraten. Die französische Tageszeitung Le Monde druckte einen offenen Brief, der von hundert Frauen unterzeichnet war, unter ihnen Schauspielerin Catherine Deneuve (Foto). Verfasst haben diesen Brief fünf Autorinnen, die vor überzogenen Reaktionen und dem "Klima einer totalitären Gesellschaft" warnen. "Vergewaltigung ist ein Verbrechen. Aber hartnäckiges oder ungeschicktes Flirten ist kein Delikt, und eine Galanterie auch keine chauvinistische Aggression", heißt es weiter. Die Frauen gestehen Männern "das Recht, lästig zu sein" zu und werfen einigen Akteuren der "Me Too"-Debatte Verbissenheit vor.

5 / 6

Guiliana Farfalla

Giuliana Farfalla

Quelle: dpa

Wenn Guiliana Farfalla in die Schlagzeilen gerät, geht es häufig um ihr Geschlecht. Die 21-Jährige war eine von zwei Transfrauen, die 2017 an der zwölften Staffel von "Germany's Next Topmodel" teilnahmen. Knapp schaffte sie es nicht unter die letzten zehn Kandidatinnen. Nun ist sie das erste Transgender-Model auf dem Titel des deutschen Playboy. Doch eigentlich ist Guiliana Farfalla das ganze Gerede um ihr Geschlecht gar nicht so recht. Wie sie selbst im Gespräch mit dem Playboy sagte, wünsche sie sich, als Frau erfolgreich zu sein - und nicht als Transgender-Model. Vielleicht gelingt ihr das ja in der kommenden Woche. Dann reist sie nach Australien, um sich bei der TV-Show "Ich bin ein Star holt mich hier raus" im Dschungel zu beweisen.

6 / 6

Golden Globes 2018 - Show

Quelle: dpa

Beweisen muss diese Frau eigentlich niemandem mehr etwas. Oprah Winfrey ist Talkmasterin, eine der reichsten Personen der USA und in der Bevölkerung überaus beliebt. Nach ihrer Rede bei der Verleihung der Golden Globes, in der sie sich gegen sexuellen Missbrauch aussprach, werden nun Gerüchte laut, Winfrey wolle für das Präsidentenamt kandidieren. Neu ist das nicht, die 63-Jährige hat solche Mutmaßungen aber immer dementiert. Ihr langjähriger Lebenspartner Stedman Graham sagte dagegen: "Das hängt von den Leuten ab. Sie würde es auf jeden Fall machen." Prominenten Zuspruch bekam Winfrey unter anderem von Regisseur Steven Spielberg und Schauspielerin Meryl Streep.

© SZ.de/dpa/eca/feko/fued

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite