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Promis der Woche:Fischer und M'Barek wollen cool sein - und schießen Eigentore

Helene Fischer ext eine Maß Bier, Elyas M'Barek applaudiert ihr auf Twitter. Mit den Reaktionen darauf haben wohl beide nicht gerechnet. Außerdem in den Promis der Woche: weiterer Alkoholkonsum und eine zu Scherzen aufgelegte Blake Lively.

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Eigentlich kann sich Elyas M'Barek alles erlauben, seine lässigen Sprüche kommen bei den überwiegend weiblichen Fans meist ziemlich gut an. Diese Woche allerdings musste er auch von vielen Anhängern deutliche Kritik einstecken: Der Schauspieler, der gerade seinen neuen Film "Fack Ju Göhte 3" promotet, feierte die Schlagersängerin Helene Fischer auf Twitter, weil diese auf der Bild-Titelseite dafür gefeiert wurde, dass sie einen Liter Bier auf ex trank. Das wäre an sich noch verkraftbar gewesen, schließlich ist es eine gewisse Leistung, eine Maß in einem Rutsch zu trinken. Allerdings nutzte M'Barek für seine Beifallsbekundung den Hashtag #MeToo - unter dem Menschen auf der ganzen Welt derzeit ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung teilen.

Nicht nur Zustimmung erhielt übrigens auch Helene Fischer für ihre Bier-Ex-Aktion bei einem Konzert am vergangenen Sonntag in Mannheim: Manch einer wirft der 33-Jährigen vor, ihrer Vorbildfunktion nicht gerecht zu werden, andere spekulieren darüber, ob der Maßkrug nicht mit Bier, sondern Apfelschorle gefüllt war (verräterisch: die fehlende Schaumkrone!) - oder gar über einen doppelten Rand verfügte. So oder so: Richtig gut haben es beide Promis diese Woche nicht getroffen.

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Um Alkoholkonsum ging es in dieser Woche auch bei der Familie Kunis-Kutcher. Die Schauspielerin Mila Kunis, die mit ihrem Kollegen Ashton Kutcher verheiratet ist und mit diesem zwei Kinder hat, sagte in einem Interview, dass sie ihrer dreijährigen Tochter Wyatt seit deren Geburt regelmäßig Wein verabreiche. Wein! Baby! - dafür konnte sie nur Kritik ernten. Es half wenig, als Kunis erklärte, dass es sich um ein Bestandteil des jüdischen Sabbat-Rituals handele und Wyatt nur einen Mini-Schluck bekomme. Für viele Amerikaner steht jetzt fest: Kunis ist eine Rabenmutter.

Was es nicht besser machte: Im selben Interview sagte die 34-Jährige, sie und ihr Mann würden ihren Kindern nichts zu Weihnachten schenken - damit diese keine "Arschlöcher" werden.

Ski Alpin: Riesenslalom Weltcup in Sölden

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Lindsey Vonn hat jüngst ihren Wunsch erneuert, bei Männer-Rennen mitfahren zu dürfen. Bislang lehnte der Skiweltverband FIS das ab, jetzt hat er sich aber zumindest breitschlagen lassen, ein weiteres Mal darüber zu beratschlagen. "Das ist einfach das nächste Niveau. Ich möchte sehen, was für mich noch möglich ist. Ich mache das für mich, nicht als PR oder für die Medien", sagt die 33-jährige, die mit 77 Weltcup-Siegen die beste alpine Skirennfahrerin der Geschichte ist.

Markus Wasmeier, der Doppel-Olympiasieger von 1994, kann darüber nur den Kopf schütteln: "Mir erschließt sich der Sinn hinter dieser Idee nicht. Was soll ihr das bringen? Sie kann mit den Herren schon rein körperlich nicht konkurrieren." Er spricht damit für viele aktive Skifahrer, die von Vonns Vorstoß wenig angetan sind. Warum? Maria Höfl-Riesch, ebenfalls Olympiasiegerin und eine Freundin von Vonn, hat eine einfache Erklärung: "Auf jeden Fall würde sie sich nicht blamieren. Wahrscheinlich sind die Männer auch deshalb so angesäuert, weil sie das wissen."

Julia Roberts wird 50

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Eine Frau, die sich ebenfalls gegen Rollenzuordnungen und Geschlechterklischees stemmt, wird an diesem Samstag 50 Jahre alt: Julia Roberts. Im vergangenen Jahr nutzte sie die Aufmerksamkeit auf dem roten Teppich bei den Filmfestspielen in Cannes, um dagegen zu protestieren, dass Frauen dort einem ungeschriebenen Gesetz nach Highheels zu tragen haben - und erschien barfuß zur Premiere ihres Films "Money Monster".

Für den guten Zweck lässt Roberts sich gern ablichten - zum Spaß allerdings nicht, vor allem nicht auf Selfies. Bevor sie in der vergangenen Woche auf einer Gala in Los Angeles einen Award entgegen nahm, vertröstete sie etliche Fans: "Ich bin kein Selfie-Mädchen", sagte sie - "aber Tom macht es!" Tom, damit war Tom Hanks gemeint, ihr Laudator. Und tatsächlich: Der Schauspiel-Kollege sprang für einige Schnappschüsse ein und schien dabei sogar Spaß zu haben.

Ryan Reynolds und Blake Lively

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Dass man ziemlich viel Spaß mit Fotos haben kann, bewies dieser Tage auch die Schauspielerin Blake Lively. Die ist mit Ryan Reynolds verheiratet, ebenfalls Schauspieler und 2010 zum "Sexiest Man Alive" gekürt. Reynolds wurde in dieser Woche 41 Jahre alt - und Lively ergriff die Gelegenheit, um ihrem Gatten öffentlichkeitswirksam auf Instagram und Twitter zu dessen Ehrentag zu gratulieren. Bis dahin ein normaler Vorgang bei Celebrity-Paaren (Stichwort: #couplegoals).

Lively, die mit der Serie Gossip Girl bekannt wurde, nutzte ihr Posting allerdings, um ihren Ehemann gekonnt zu veräppeln: Zu ihrem Text "Happy Birthday, baby" stellte sie ein Bild, das Ryan Reynolds nur im Anschnitt und daneben in Gänze den Schauspieler und Namensvetter Ryan Gosling zeigt (der den Titel "Sexiest Man Alive" übrigens mehrfach abgelehnt haben soll). Es war die Retourkutsche für Reynolds Geburtstagsposting für Lively: Er hatte im August ein Foto der beiden veröffentlicht, auf dem sie nur zur Hälfte zu sehen war.

© SZ.de/spes/feko/ghe

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