Promis der WocheEine versteckte Hochzeit und sexy Schluckauf

Für Serena Williams Vermählung wird ein ganzer Häuserblock abgeriegelt, eine Hamburger Kneipe unterliegt Yoko Ono und Blake Shelton nimmt seine Auszeichnung als "Sexiest Man Alive" ziemlich wörtlich. Die Promis der Woche.

Yoko Ono

Yoko Ono, 84, wohnt noch immer im Dakota Building. Jenem Gebäude am Central Park, vor dem ihr Mann John Lennon damals erschossen wurde. In New York. Dass Ono etwas mit einer Eckkneipe in Hamburg-Neustadt zu tun haben könnte, war bislang nicht bekannt. Das hätte man aber vermuten können, behaupten Ono und ihre Anwälte und verklagten den Betreiber der Bar. Die hieß nämlich: "Yoko Mono".

Die Bezeichnung "Yoko Mono" sei dem weltweit bekannten Namen der Klägerin so ähnlich, "dass ein Beobachter mit hinreichender Wahrscheinlichkeit von einer - wie auch immer gearteten - Beziehung zwischen der Klägerin und der Bar ausgehen wird", findet auch das Gericht in Hamburg und entschied jetzt: Dem Barbesitzer Nima Garous-Pour wird die Verwendung des Namens untersagt. Die Annahme einer lediglich zufälligen Übereinstimmung sei "fernliegend".

Bild: dpa 18. November 2017, 00:002017-11-18 00:00:24 © SZ.de/ick/liv