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Promis der Woche:Ein Bienenhotel für die Kanzlerin

Angela Merkel bekommt ein praktisches Geschenk, Melania Trump will nur positive Berichte und die reichste Frau Deutschlands ist wieder Single: Die Promis der Woche.

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Angela Merkel

55. Stallwächterparty mit Merkel

Quelle: dpa

Den Bienen geht es nicht gut. Sie leiden unter den vielen Pflanzenschutzmitteln, die der Mensch munter auf der ganzen Welt versprüht. Vielleicht hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) der Kanzlerin genau deshalb ein Bienenhotel geschenkt. Seine Haustiere behandelt der Mensch ja bekanntlich besser als alles, was auf dieser Erde sonst noch läuft, fliegt, krabbelt und schwimmt. Bei Angela Merkel kam das Präsent zumindest gut an: "Dass ich so ein praktisches Geschenk bekomme, habe ich nicht gedacht." An dem Hotel könne sie nun festmachen, ob in Berlin die Wildbiene anbeiße oder nicht. Dort könnte es bald eng werden, denn im Tiergarten nahe des Bundestages leben bereits drei Bienenvölker und produzieren fleißig Parlamentshonig. Name: Bundestagsblüte.

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Melania Trump

US First Lady Melania Trump On Official Visit In Paris : Day One

Quelle: Aurelien Meunier/Getty Images

Das Leben könnte so schön sein, wären da nicht diese lästigen Kritiker. Wenn man doch einfach seine perfekt inszenierten und gephotoshoppten Bilder unter die Leute bringen könnte, die dazu noch eine Heile-Welt-Geschichte transportieren. In so einer Welt würde Melania Trump, die First Lady der USA, offenbar gerne leben. Sie hat in den vergangenen Jahren Geld mit Fotos von sich verdient, deren Rechte sie an die Bildagentur Getty verkauft hatte. Teil der Abmachung war offenbar, dass die Bilder ausschließlich bei "positiven Berichterstattungen" verwendet werden dürfen, wie ein US-amerikanischer TV-Sender berichtet. Das ist insofern pikant, weil sich die Bildagentur in ihren Richtlinien eigentlich zur Unabhängigkeit verpflichtet hat. Kommentieren will Getty die Vorwürfe nicht.

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Tom Cruise

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Quelle: AP

Tom Cruise kann offenbar ziemlich brutal zu seinen Freunden sein. Zumindest wenn man dem Schauspieler Sky du Mont glaubt, der sich bislang für einen Freund des Hollywoodstars hielt. In einem Fernsehinterview hat er jetzt erzählt, die beiden hätten sich bei den Dreharbeiten zu "Eyes Wide Shut" kennengelernt. Du Mont spielt darin einen Mann, der sich an die Frau von Cruise ranmacht: Nicole Kidman, die damals auch jenseits der Filmwelt mit Cruise verheiratet war. Cruise sei unfassbar nett gewesen, schwärmte du Mont. Sie hätten ein sehr privates Verhältnis gehabt. Doch als sie sich acht Jahre später auf einer Bambi-Verleihung erneut trafen, habe Cruise ihn einfach ignoriert. Als er ihn fragte "Hey Tom, how are you?" habe der nicht mal gelächelt oder "Hallo" gesagt. Von da an war das Thema für ihn beendet. Seine Haltung zu Freundschaften sei "ganz oder gar nicht", sagte du Mont. Und Cruise? Der hat wahrscheinlich nicht einmal gemerkt, dass er einen Freund verloren hat.

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Boris Becker

Boris Becker

Quelle: dpa

Der ehemalige Tennisprofi hat derzeit allen Grund zum Fluchen. In London läuft gegen ihn ein Insolvenzverfahren, gleichzeitig ist eine Diskussion um seinen vermeintlichen Diplomatenpass der Zentralafrikanischen Republik entbrannt, der ihn vor einer Verurteilung bewahren soll. Gefälscht oder echt - das ist noch immer die Frage. Nun ist Boris Becker im britischen Fernsehen ein Schimpfwort rausgerutscht: "Bastard", sagte er während eines Interviews zum Auftakt des Wimbledon-Turniers. Damit teilte er allerdings nicht gegen Kritiker aus. Er meinte sich selbst. Seine Freunde würden ihn so nennen, weil sie neidisch seien, dass er am Flughafen in der Passkontrolle nicht mit den anderen Reisenden warten müsse - dank eben jenes Diplomatenpasses. Offenbar nimmt man es dort mit der Echtheit nicht ganz so genau.

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Susanne und Jan Klatten

Susanne und Jan Klatten

Quelle: Arne Dedert/dpa

Die reichste Frau Deutschlands ist wieder Single. Nach 28 Jahren Ehe haben Jan und Susanne Klatten ihre Trennung bekanntgegeben. "Wir gehen in Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit und in Freundschaft in eine neue Lebensphase", teilten die beiden mit. Ganz ohne einander können sie aber offenbar nicht. Themen im unternehmerischen wie im privaten Bereich würden sie weiter verbinden.

Susanne Klatten ist die Erbin des Industriellen Herbert Quandt. Sie hält 20,9 Prozent der Anteile des Autokonzerns BMW. 2007 geriet sie aufgrund eines Erpressungsversuchs in die Schlagzeilen. Ein Schweizer, mit dem sie eine Affäre hatte, setzte sie mit pikanten Videos unter Druck. Er wurde gefasst und verurteilt. Klattens Ehemann stand damals zu seiner Frau.

© SZ.de/dpa/eca/jps

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