Promis der WocheBrust-OP und Sekten-Beichte

Gisele Bündchen schämt sich für ihren Körper und Michelle Hunziker spricht über ihre Zeit in einer Sekte.

Gisele Bündchen

Als Gisele Bündchen ihren ersten Ausflug in die Modewelt unternimmt, im Herbst 1997 auf dem Laufsteg von Alexander McQueen, ist der Designer so hingerissen von ihrer Erscheinung, dass er ihr den Spitznamen "The Body" gibt. So ein Spitzname ist schmeichelhaft - er setzt aber auch unter Druck. Wie Bündchen nun in einem Interview mit der Zeitschrift People sagt, habe sie nach der Geburt ihrer zwei Kinder das Gefühl gehabt, die Erwartungen der Öffentlichkeit nicht erfüllen zu können (im Dezember 2009 kam ihr Sohn auf die Welt, drei Jahre später ihre Tochter). "Ich fühlte mich sehr verletzlich", sagt das Model nun. "Ich kann trainieren, ich kann mich gesund ernähren - aber ich kann nicht die Tatsache ändern, dass meine Kinder meine linke Brust mehr mochten als meine rechte." Sie ließ eine Brustvergrößerung machen. Eine Entscheidung, die sie schon direkt nach der Operation bereute. "Als ich aufwachte, habe ich mich gefragt: Was habe ich getan?", sagt Bündchen. "Im ersten Jahr danach trug ich weite Kleidung, weil ich mich unwohl fühlte."

Bild: AFP 5. August 2019, 17:522019-08-05 17:52:39 © dpa/afp/ap/huju/eca/ick/sks