Promis der Woche:Bald wieder Brangelina?

Brad Pitt und Angelina Jolie treiben ihre Scheidung offenbar nicht weiter voran, die Obama-Schwestern feiern in Chicago und in Dänemark regiert der Starrsinn. Die Promis der Woche.

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(Foto: dpa)

Mit ihrer Trennung haben Angelina Jolie und Brad Pitt im Sommer 2016 ein mittleres Beben ausgelöst. Wenn nicht einmal die heilige Angelina und der schöne Brad ihre Vorzeigefamilie zusammenhalten können, so der Tenor, wie sollen das dann normale Menschen schaffen? Die Klatschpresse analysierte fleißig, was diese Trennung eigentlich für das große Ganze bedeutete. Und dann war da noch Jolie, die Pitt vorwarf, zu viel Alkohol zu trinken und Adoptivsohn Maddox misshandelt zu haben. Was aussah wie der Beginn eines langen, schmutzigen Trennungskriegs, sollte sich bald beruhigen. Jetzt, fast ein Jahr später, soll alles vom Tisch sein. Nicht nur das Scheidungs-Drama, sondern die Scheidung selbst. Das wollen gleich mehrere amerikanische Klatschblätter erfahren haben. Jolie und Pitt hätten in den vergangenen Monaten keinen Finger gerührt, um die Scheidung voranzutreiben - und sie würden das auch weiterhin nicht tun, weiß etwa die Quelle der US Weekly. Woher der Sinneswandel? Angeblich liegt die Annäherung vor allem daran, dass Brad Pitt endlich dem Alkohol entsagt haben soll. Mit einem nüchternen Ehemann, heißt es, könne Angelina Jolie durchaus noch etwas anfangen.

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Von einer Annäherung kann im dänischen Königshaus keine Rede sein. Im Gegenteil: Prinz Henrik, der schon in der vergangenen Woche durch öffentliches Motzen aufgefallen war, legte in dieser Woche nach. In einem Interview erklärte er den Journalisten der Zeitung Se og Hør, warum er nicht neben seiner Frau Margrethe im Dom von Roskilde beerdigt werden möchte: "Sie macht aus mir einen Narren. Ich habe mich nicht mit der Königin vermählt, um in Roskilde begraben zu werden". Der Hintergrund ist altbekannt: Henrik wäre gerne mehr als Prinz. "Wenn sie will, dass wir zusammen begraben werden, muss sie mich zum Königinnengemahl machen. Fertig", sagte er der Zeitung. Bei den Dänen kamen diese Aussagen nicht besonders gut an. Ohnehin ist Henrik, der sich vor zwei Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, beim Volk nicht wohlgelitten. Dabei muss man ihm zu Gute halten, dass seine Argumentation schlüssig ist: Die Gemahlinnen von Regenten bekämen gewöhnlich den Titel "Königin". Daher wolle er als Regentengemahl auch den Titel "König" erhalten. Da Dänemark als Vorreiter in Sachen Gleichberechtigung gilt, macht die Forderung durchaus Sinn. Margrethe und Henrik machen nun ein paar Tage Urlaub in Frankreich. Vielleicht finden sie dort ein paar Minuten, um die Beerdigungsfrage auszudiskutieren.

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Von dänischem Starrsinn zu amerikanischer Lebensfreude: Malia und Sasha Obama feierten Mitte der Woche auf dem Lollapalooza-Festival in Chicago. Malia tanzte, zugegeben sehr ausgelassen und extravagant über den Boden rollend, mit einer Freundin. Sasha küsste einen Jungen. Normales Teenager-Verhalten, könnte man meinen. Weil es sich aber um die Töchter des ehemaligen US-Präsidenten handelt, muss ein Skandälchen her. Und schon wurde in der Knallpresse aus einer tanzenden Malia Obama eine sturzbetrunkene Malia Obama, und aus einer küssenden Sasha Obama eine wild-knutschende Sasha Obama. Gut, dass die Schwestern den Großteil der Internetgemeinde auf ihrer Seite haben. In den sozialen Medien wurde der Ruf der Obamas schnell wieder gerade gerückt.

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(Foto: AP)

Taylor Swift war in dieser Woche in ungewohnter Kulisse zu sehen. Bei einem Prozess in Denver sagte sie gegen den Radiomoderator David Mueller aus. Bei einem Meet & Greet hatte die Sängerin 2013 mit Mueller und seiner Freundin für ein Foto posiert. Der Radiomoderator soll Swift in dem Moment an den Po gefasst haben. "Er hat unter dem Rock meinen Hintern gepackt", sagte die 27-Jährige nun bei Gericht. "Es war definitiv ein Hinfassen. Ein sehr langes Hinfassen." Sie sei sich ganz sicher, dass dies kein Versehen, sondern eine absichtliche Belästigung war. Mueller bestreitet die Vorwürfe. Er hatte sogar Schadenersatz von Swift gefordert: Weil der damals 51-Jährige nach Bekanntwerden des Vorfalls seinen Job bei einem lokalen Radiosender verloren hatte, verlangte er von der Sängerin drei Millionen US-Dollar (etwa 2,5 Millionen Euro) für Verdienstausfälle. Swift hatte darauf mit einem Gegenangriff reagiert und den Mann wegen Missbrauchs und Körperverletzung verklagt. Auch sie möchte Schadenersatz: allerdings nur einen einzigen, symbolischen Dollar.

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Zu 35 Jahren Haft war Chelsea Manning verurteilt worden, nach knapp sieben Jahren wurde sie von Barack Obama begnadigt. Seit Mai dieses Jahres ist sie frei. Die IT-Spezialistin, die sich damals noch Bradley Manning nannte, hatte Hunderttausende als geheim eingestufte Dokumente der US-Regierung an die Whistleblower-Plattform Wikileaks weitergegeben - und damit den Blick auf die USA und ihre Kriege verändert. Jetzt, drei Monate nach ihrer Freilassung, hat sie ein großes Interview gegeben. Keiner großen Tageszeitung, sondern der Vogue. Für die wichtigste Ausgabe des Magazins, der Ausgabe vor der New Yorker Fashion Week, hat sie sich von Starfotografin Anne Leibovitz fotografieren lassen, in einem roten Badeanzug am Strand. In dem Interview spricht sie über Transgender-Themen und macht deutlich, warum ihre Auswahl auf das Modemagazin fiel - und nicht auf die Washington Post oder die New York Times.

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