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Promis der Woche:Alte Bekannte in neuen Rollen

Britney Spears versucht sich als Malerin, Barack Obama folgt einer Gerichtsladung und P. Diddy hat mal wieder einen neuen Namen. Kurz zumindest. Die Promis der Woche.

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Former President Obama Reports For Jury Duty In Chicago

Quelle: AFP

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Hat er einen Strafzettel nicht bezahlt oder Steuern hinterzogen? Viele staunende Blicke zog Ex-US-Präsident Barack Obama am Mittwoch in Chicago auf sich, als er vor Gericht erschien.

Grund war aber kein Verbrechen, sondern eine bürgerliche Pflicht. Für Prozesse werden in den USA die Geschworenen aus einem großen Kreis von vorgeladenen Kandidaten ausgewählt, die nach dem Zufallsprinzip aus Wählerlisten oder Führerscheinregistern rekrutiert werden. Es kann also jeden treffen - auch einen Ex-Präsidenten.

Die Pflicht mag alltäglich sein, Obamas Auftritt war es sicher nicht: Vor dem Gebäude warteten bereits zahlreiche Journalisten und Fans, denen er Bücher signierte. Ihre Hand habe sich "wie ein Stück schmelzende Butter angefühlt", als Obama sie geschüttelt habe, berichtet eine der Frau, die ebenfalls zum Geschworenendienst gerufen wurde der Chicago Tribune.

Ausgewählt wurde der Ex-Präsident dann aber nicht. Alle Vorgeladenen werden stets von den Anwälten der streitenden Parteien befragt, um auszuschließen, dass sie voreingenommen sind. Nur ein Teil besteht diesen Test. "Vielen Dank an alle, die ihre Pflicht als Geschworene erfüllen - oder immerhin dazu bereit sind", sagte Obama nach seiner Aussortierung. Er ist übrigens nicht der erste Ex-Präsident, der als möglicher Geschworener vorgeladen wurde. George W. Bush erschien 2015 vor einem Gericht in Dallas. Auch er wurde damals aber aussortiert.

Britney Spears

Quelle: Jordan Strauss/AP

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Auch Britney Spears versucht sich auf neuem Gebiet: Normalerweise erregt die 35-Jährige mit ihrer Stimme und ihrem Körper Aufsehen. Nun postete sie ein Video auf Instagram, in dem sie auf ihrer Terrasse stehend blau-lila Blümchen und Muster auf eine Leinwand pinselt. "Manchmal muss man einfach spielen!", kommentierte sie ihren etwas kitschigen Ausflug in die Welt der Malerei. Dass sie dabei nur BH, Shorts und ein durchsichtiges Hemdchen trägt, hat sicherlich rein praktische Gründe: Wer will sich beim Malen schon die Klamotten vollsauen?

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Quelle: Valery Hache/AFP

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Rapper Sean Combs ist weniger für einen Hang zum Kitsch bekannt, wie seine zahlreichen Ex-Künstlernamen zeigen: Diddy, P. Diddy, Puff Daddy, Puffy oder Swag. Doch jetzt scheint der 48-Jährige seine romantische Ader entdeckt zu haben. Pünktlich zu seinem Geburtstag gab er bekannt, dass er künftig "LOVE aka Brother Love" genannt werden möchte. "Ich weiß, es ist riskant, weil es einigen Leuten kitschig vorkommen könnte", sagt der Rapper in einem Video. Kurz darauf ruderte der Mann mit den vielen Namen zurück. "Ich habe nur gescherzt", sagt er. Für alle, die jetzt komplett verwirrt sind, wie sie ihn denn nun nennen sollen, hat er eine gute Nachricht: "Ihr könnt mich mit jedem Namen ansprechen, den ich schon einmal getragen habe. Und wenn ihr mich mit Love ansprechen wollt, gerne."

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Quelle: Robert Haas

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Von Namensverwirrung kann auch Wayne Carpendale ein Lied singen - auch wenn das Singen normalerweise sein Vater Howard Carpendale übernimmt. Wayne und seine Frau Annemarie gaben vor kurzem bekannt, dass sie ein Kind erwarten. Das Nachrichtenportal n-tv verwechselte jedoch Vater und Sohn und machten kurzerhand den Opa Howard zum Vater: "Moderatorin Annemarie Carpendale und ihr Ehemann, der Schauspieler Howard Carpendale, werden Eltern", heißt es dort. "Familienüberraschung die Zweite", kommentierte Wayne die Geschichte.

Prinz William und Herzogin Catherine besuchen Heidelberg

Quelle: dpa

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Bei ihrem Deutschlandbesuch im Juli haben William und Kate fleißig Brezen geknotet in der Heidelberger Altstadt. Jetzt wurden die royalen Backwaren für die Ewigkeit konserviert. Und zwar von niemand anderem als dem durch die "Körperwelten"-Ausstellung bekannten Mediziner Gunther von Hagens. Normalerweise zeigt er Tiere und Menschen, bei denen Fett und Flüssigkeit durch Kunststoff ersetzt wurde.

Das geht offenbar auch bei Brezen, auch wenn sie anschließend nicht mehr wirklich als solche zu erkennen sind, wie man auf der Webseite von Radio Regenbogen sieht. Essen kann man sie aber sowieso nicht mehr. Glaubt man dem Bäcker, der damals dabei war, ist das nicht weiter schlimm: "Ich habe kein Problem damit, dass sie haltbar gemacht wurden", sagte Andreas Göbes. Sie hätten "sowieso eher einen ideellen als kulinarischen Wert." Das Exemplar von Kate sei im Übrigen besser gelungen. "Die Arbeit von William ist eher künstlerisch wertvoll", so der Bäcker.

© SZ.de/afp/dpa/eca/afis
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