Leute:Dem Mars ganz nahe

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Adele hat ein spezielles Las-Vegas-Lampenfieber. (Foto: Mario Anzuoni/Reuters)

Adele macht Alien-Erfahrungen, Tom Hanks hat keine Tischmanieren, und Regisseur Baran bo Odar findet Komödien einfach nicht zeitgemäß.

Adele, 34, britische Sängerin, fühlt sich in Las Vegas ein bisschen außerirdisch. "Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich noch nie in meiner Karriere vor einer Show so nervös gewesen bin", schrieb sie vor Beginn ihrer Konzertreihe in der US-Stadt auf Instagram. Sie fühle sich eine Million Meilen von zu Hause entfernt. "Ich kann nicht aufhören, daran zu denken, wie ich als Kind Tom Jones in Mars Attacks sah und dachte, verdammt, wie kommt er von Wales nach Las Vegas?" Der Musiker spielte in dem Alien-Film von Tim Burton mit.

(Foto: Georg Wendt/dpa)

Aminata Touré, 30, Grünen-Politikerin, ist nach Angaben der deutschen Vogue die erste amtierende Ministerin auf dem Cover des Modemagazins. "Ich fand das eine spannende Sache, weil das eine ganz andere Leserinnenschaft anspricht und es mein Anspruch ist, Menschen zu erreichen, die sich nicht nur mit Politik auseinandersetzen, sondern auch mit anderen Dingen - und dann auf ein politisches Thema stoßen", sagte Schleswig-Holsteins Sozialministerin, die erste afrodeutsche Ministerin Deutschlands, den Kieler Nachrichten.

(Foto: Georg Wendt/dpa)

Maria Höfl-Riesch, 37, Ski-Olympiasiegerin, arbeitet auf einem Kreuzfahrtschiff. "Ich mache mit den Gästen an Board Fitnesstraining. Gestern waren wir in Mauritius, dann geht es weiter auf die Seychellen und die Malediven", sagte sie im Interview mit der Augsburger Allgemeinen. Seit 2015 sei sie mehrmals im Jahr auf der MS Europa 2 zu Gast, aber auch in der ZDF-Serie "Das Traumschiff". Dort habe sie zuletzt als Hundeschlittenführerin vor der Kamera gestanden. Allerdings nicht auf den Malediven, sondern in Lappland.

(Foto: Richard Shotwell/AP)

Tim Allen, 69, US-Komiker und Schauspieler, hat Probleme mit den Tischmanieren seines Kollegen Tom Hanks, 66, Oscarpreisträger. "Wir gehen zwei-, dreimal im Jahr zusammen Mittagessen", sagte Allen in der Show von US-Sängerin Kelly Clarkson. Sie hätten sich während der Synchronisierung von "Toy Story" im Jahr 1994 angefreundet. Hanks spricht seitdem die Figur Woody, Allen die Figur Buzz Lightyear. Es störe ihn allerdings, dass Hanks im Restaurant immer auch von seinem Teller naschen würde, erklärte Allen. So sei er nicht erzogen worden.

(Foto: Sebastian Reuter/Getty Images for Netflix)

Baran bo Odar, 44, Regisseur ("Dark"), glaubt, dass die Menschen derzeit weniger Komödien schauen. "Die Welt ist so wahnsinnig kompliziert geworden durch Dinge wie die Pandemie oder den Krieg", sagte der Macher der Netflix-Serie "1899" der Stuttgarter Zeitung. "Das Klischee wäre ja, dass alle jetzt Komödien glotzen, in denen alles leicht und bunt und sonnig ist". Das sei seiner Meinung nach jedoch nicht der Fall. "Das hat für mich etwas Positives und zeigt, dass wir dabei sind zu begreifen, dass die Welt nun mal kompliziert ist und dass es gerade keine einfachen Lösungen gibt."

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