Leute:Nicht "die Frau von ..."

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Leute: Wenn Hollywood fragt, ob sie "die Frau von ..." spielen möchte, sagt Juliette Binoche immer ab.

Wenn Hollywood fragt, ob sie "die Frau von ..." spielen möchte, sagt Juliette Binoche immer ab.

(Foto: Thomas Bohlen/Imago/Starface)

Juliette Binoche möchte keine Ehefrauen berühmter Männer spielen, James Cromwell lässt sich als Tierschützer gerne festnehmen, und Oliver Pocher empfiehlt Hendl als Grippe-Impfung.

Juliette Binoche, 58, französische Schauspielerin, möchte keine klischeebehafteten Rollen spielen. "In der amerikanischen Filmwelt ist es mir manchmal passiert, dass sie mich anriefen, um 'die Frau von' zu spielen", zitierte das US-Magazin Variety die Französin beim Filmfestival von San Sebastián. Sie habe solche Angebote aber abgelehnt, sagte sie. Sie habe nicht in ein System geraten wollen, "in dem Frauen bloß auf eine bestimmte Art betrachtet werden", erklärte die Schauspielerin. Binoche, die 1997 den Oscar als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in dem Film "Der englische Patient" erhielt, wurde in San Sebastián mit dem Ehrenpreis "Donostia" ausgezeichnet.

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(Foto: Michael Nelson/dpa)

James Cromwell, 82, US-Schauspieler, hält Festnahmen bei Tierschutz-Protestaktionen für "keine große Sache". "Wir wurden einige Male festgenommen, und es scheint einen Unterschied auszumachen. Es würde ansonsten nicht so viel Spaß machen", sagte Cromwell, der sich im Mai in einer Starbucks-Filiale am Tresen festgeklebt hatte, dem US-Magazin Variety. Seine weiße Hautfarbe sehe er als Privileg, dem er vermutlich verdanke, dass ihm Festnahmen nicht in schlimmerer Erinnerung sind, erklärte er. Dennoch habe auch ihm schon einmal ein Polizist die Handschellen beim Anlegen "richtig reingegraben": "Sie waren sauer auf uns, weil zur selben Zeit die Beerdigung eines Polizisten stattfand."

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(Foto: Eventpress Kugler/imago images)

Michael Mittermeier, 56, Kabarettist, findet vegane Weißwürste fortschrittlich. "Es ist gut, dass sich die Ernährung ändert. Ob das die vegane Weißwurst oder ein veganes 'Fleisch'-Pflanzerl ist, es ist ein Zugewinn", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Die Mischung macht's. Ich bin Fleischesser, ich werde es nicht aufhören können, aber auch ich gehe bewusster damit um."

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(Foto: Felix Hörhager/dpa)

Oliver Pocher, 44, Komiker, kann einem Bierzeltbesuch auf dem Oktoberfest in der Energiekrise viel Gutes abgewinnen. "Es ist schön warm - und sich noch einmal vor dem Blackout richtig vollfressen, das passt ganz gut", sagte Pocher der Deutschen Presse-Agentur. Auch Hendl hätten gewisse Vorteile, meinte er. "Wegen der ganzen Antibiotika, und die Grippe-Impfung kannst du dir sparen. Also entweder zwei Hendl hier oder du musst dich noch mal impfen lassen, das ist die aktuelle Regel."

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