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Promiblog zu Heidi Klums Seal-Tattoo:Die Robbe verblasst

Promiblog Heidi Klum Seal Tattoo

Der Schriftzug wird schon bald nicht mehr zu sehen sein. Die Sterne auf Heidis Unterarm dürfen bleiben.

(Foto: AFP/Süddeutsche.de)

"Sorry, I was being seally": Viele SZ.de-Leser haben kreative Vorschläge dazu gemacht, was Heidi Klum nach der Trennung mit ihrem Seal-Tattoo anstellen könnte. Genutzt hat es nichts. Nun lässt sie sich die Tätowierung entfernen. Ein schmerzhaftes Ende.

Jetzt also doch, sie lässt es sich wegmachen. Heidi Klum will den Namen ihres Nocht-nicht-mal-ganz-Ex-Ehemannes nicht länger unter der Haut tragen. Offiziell geschieden sind die beiden noch nicht, der Rosenkrieg dauert an. Im Zuge dessen lässt Heidi sich nun den verschnörkelten Schriftzug, der auf ihren Unterarm tätowiert ist, Stück für Stück per Laser entfernen, wie die Huffington Post berichtet.

Dabei hätte Madame Werbeikone einiges mit dem Tattoo anstellen können, wie wir bereits vor einigen Wochen angeregt haben. Ein einfacher Strich durch das kleine L hätte beispielsweise "Seal" in einen "Seat" verwandelt. Den Unterarm von Heidi Klum als lebenslange Werbefläche hätte sich die Automarke wahrscheinlich sogar einiges kosten lassen. Auch Deutschlands größte Unterwasserwelt "Sealife" hätte, mit einer kleinen Ergänzung des Tattoos, womöglich liebend gerne Werbung auf Heidi Klum gemacht.

Die Palette der denkbaren Veränderungen reicht noch weiter. Als wir Sie, die Leser von Süddeutsche.de, nach Ideen für eine Abwandlung von Heidis Seal-Tätowierung gefragt haben, haben wir viele kreative Antworten bekommen. Ein Vorschlag lautete zum Beispiel "My lips are sealed", ein anderer User fand, dass sie die Trennung direkt auf ihrer Haut verarbeiten und das Tattoo erweitern könnte zu "Sorry, I was being seally".

Sterne für die Ewigkeit

Doch all die guten Vorschläge haben nichts genutzt. Heidi will die Tinte unter ihrer Haut nicht übermalen, sondern loswerden. Diese Woche wurde sie in New York mit einem reichlich verblassten Tattoo auf dem Unterarm gesehen. Allerdings lässt sie sich anscheinend nur den Schriftzug entfernen. Die vier Sterne, die ebenfalls Teil des Tattoos sind und symbolisch für ihre vier Kinder stehen, dürfen bleiben. Da ist Heidi konsequent: Einen Ehemann kann man loswerden, Kinder nicht.

Angeblich hat sie bereits einige Laserbehandlungen hinter sich. Tattoo-Entfernungen sind oft noch schmerzhafter als das ursprüngliche Stechen. Vielleicht geht es Heidi auch ein bisschen um genau diesen Schmerz.

Bereits wenige Monate nach ihrer Trennung von Ehemann Seal wurde ihre neue Beziehung zu Leibwächter Martin Kristen bekannt. Von einer Beziehung in die nächste, den Liebeskummer mit Liebe übertönen. Scheint nicht so, als ob Heidi viel Zeit zur Verarbeitung ihrer gescheiterten Ehe gehabt hätte. Dabei gibt es wenig, was so weh tut, wie sich eingestehen zu müssen, dass der Traumprinz sich als Frosch entpuppt hat, dass man selbst doch nicht die Märchenprinzessin ist, die man gern gewesen wäre. Vielleicht verarbeitet sie den Kummer dann jetzt nachträglich - einmal die Woche im Laserstudio.