Leute:Kein Date für das Bond-Girl

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Teri Hatcher wurde als Bond-Girl in „Der Morgen stirbt nie“ (1997) international bekannt. (Foto: Astrid Stawiarz/Getty Images via AFP)

Teri Hatcher hat in der Liebe aufgegeben, Kevin Costner will sich verlieben, und Bill Kaulitz liebt seinen eigenen Song.

Teri Hatcher, 59, Schauspielerin, hat keinen Erfolg beim Online-Dating. „Ich wurde bei Hinge rausgeworfen“, sagte das Bond-Girl dem US-Unterhaltungsmedium Entertainment Tonight. Die Dating-App habe sie verbannt, weil sie einigen Nutzern nicht geantwortet habe. Diese hätten ihr Dinge geschrieben wie: „Bist du immer noch echt und spektakulär?“ Mit diesen Worten hatte Hatcher in einer Rolle in der Sitcom „Seinfeld“ ihre Brüste beschrieben. „So jemanden will ich nicht daten“, sagte sie nun. Andere Nutzer hätten nicht geglaubt, dass sie die echte Teri Hatcher sei und sie wahrscheinlich bei dem Portal gemeldet, sodass sie rausgeworfen wurde, vermutet Hatcher. „Es war wahrscheinlich dumm, es überhaupt zu versuchen.“ Dating-Portale seien der falsche Ort für sie. Was ihr Liebesleben betrifft, habe sie „sozusagen aufgegeben“, auch wenn ihr Herz weiterhin offen sei. Die Schauspielerin ist offiziell seit 2008 Single.

(Foto: Vianney Le Caer/dpa)

Kevin Costner, 69, Schauspieler und Filmregisseur, will sich wieder verlieben. „Ich liebe die Vorstellung dieser Möglichkeit“, sagte Costner dem US-Magazin People. Der Oscarpreisträger hatte sich im vergangenen Jahr nach 18 Jahren Ehe von seiner damaligen Ehefrau Christine Baumgartner scheiden lassen.„Ich werde nicht zulassen, dass mein Herz durch irgendetwas verhärtet wird.“ Costner, der mit Baumgartner zwei gemeinsame Söhne und eine Tochter hat, führte aus, dass mit dem Verliebtsein „so ein gutes Gefühl“ verbunden sei. „Ich glaube, jeder wäre gerne verliebt.“

(Foto: Christian Charisius/dpa)

Bill Kaulitz, 34, Sänger, liebt seinen eigenen Song. Fast 20 Jahre nach dem Erscheinen von „Durch den Monsun“ singt der Tokio-Hotel-Frontmann den Song immer noch gern. „Ich lieb’s total“, sagte der Musiker der Deutschen Presse-Agentur. Im Gegensatz zu anderen Künstlern störe es ihn nicht, auf den größten Hit seiner Band reduziert zu werden. „Also ich bin froh, dass wir einen Song haben, den jeder immer hören will.“ Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Tom wanderte Kaulitz, der in Sachsen-Anhalt aufgewachsen ist, 2010 in die USA aus. Ihre Herkunft sei für sie aber bis heute wichtig, sagte Bill Kaulitz. „Wir sind nicht in Beverly Hills am Pool geboren. Wir sind nicht in irgendeiner fancy Familie aufgewachsen, wo es alles gab, sondern wir sind sehr ärmlich aufgewachsen in einem ganz kleinen Dorf.“

Fynn Kliemann steht auf seinem ehemaligen Hof „Kliemannsland“ in Rüspel im niedersächsischen Landkreis Rotenburg. (Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa)

Fynn Kliemann, 36, Unternehmer, und Olli Schulz, 50, Musiker, gehen von Bord. Die beiden Entertainer haben ihr Hausboot verkauft, das sie in den vergangenen Jahren aufwendig renoviert hatten. Das gab Kliemann in einem Video auf Instagram bekannt. Nach dem Tod von Gunter Gabriel, der auf dem ehemaligen DDR-Arbeiterschiff im Hamburger Binnenhafen gelebt hatte, hatten sie das Schiff 2018 gekauft, um daraus einen „Rückzugsort für Kreative“ zu machen. Die aufwendige Renovierung dokumentierten sie in einer Miniserie auf Netflix. Doch der Plan ging nicht auf. Erst kam Corona, außerdem habe der Liegeplatz im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort sich nicht für Veranstaltungen geeignet, sagte Schulz im Januar der Zeit. „Und die Buchungen sind seit dem Maskenskandal um Fynn eingebrochen.“ Entertainer Jan Böhmermann hatte Kliemann im „ZDF Magazin Royale“ vorgeworfen, mangelhafte Corona-Schutzmasken an Geflüchtete gegeben zu haben. Das Verfahren wurde gegen eine Zahlung von 20 000 Euro an gemeinnützige Organisationen eingestellt. Käufer des Hausboots ist Rick Zabel, 30, Ex-Rennradprofi. „Wir kümmern uns gut drum“, schrieb er unter Kliemanns Video.

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