Sophie Turner, 29, Schauspielerin, wurde von „Game of Thrones“ aufgeklärt. Sie habe bei den Dreharbeiten viel über Sexualkunde gelernt, sagte die Darstellerin der Figur Sansa Stark im Podcast „Dish“. „Mehr als genug“, sagte sie lachend. Freizügige Szenen in der Show seien recht verrückt gewesen. Die Britin stand im Alter von 14 bis 23 Jahren für die Serie vor der Kamera und habe dabei auch viel anderes für ihr Leben gelernt: Benehmen am Set, Schauspielerei und Geschäftsentscheidungen. „Alles habe ich von ‚Game of Thrones‘ gelernt – und ein wenig von meinen Eltern“, sagte sie scherzhaft.

Joris, 35, Popsänger, hätte fast Jura oder Medizin studiert. „Musik war immer nur so eine Idee für die Nacht“, sagte der Sänger, der mit bürgerlichem Namen Joris Ramon Buchholz heißt, in der Sendung „Music Made in Germany“ des rheinland-pfälzischen Privatradiosenders RPR1. Ernsthaft habe er dagegen über ein Medizin- oder Jurastudium nachgedacht. Auf die Idee einer Musikerkarriere habe ihn seine Mutter gebracht.

Rachel Brosnahan, 34, Schauspielerin, bekam einen wichtigen Anruf auf dem Klo. „Ich war in SoHo, in einer öffentlichen Toilette“, erzählte Brosnahan in der „Today Show“ des US-Senders NBC. „Ich hatte mein Telefon in der Hand“, in dem Moment sei auf dem Display der Name von „Superman“-Regisseur James Gunn erschienen. „Ich dachte: ‚Ich muss da rangehen. Was soll ich tun?‘ und betete einfach, dass neben mir keine Toilette gespült wird. Und er sagte: ‚Würdest du gerne Lois Lane sein?‘“ Nachdem sie Ja gesagt habe, habe tatsächlich neben ihr jemand die Spülung betätigt.

Ed Sheeran, 34, Sänger, gibt viel auf das Urteil seiner Frau. „Cherry kann einen Song vernichten“, sagte er im Podcast „Not Gonna Lie with Kylie Kelce“. Er versuche, der Mutter seiner beiden Töchter „Songs nur vorzuspielen, wenn sie gute Laune hat“, so Sheeran. „Denn wenn sie sagt: ‚Eh‘, denke ich mir innerlich: ‚Okay, der Song ist tot.‘“ Seine Frau habe „einfach einen sehr guten Geschmack und ein gutes Gespür für Dinge“. An dem Tag, an dem sein Hit „Bad Habits“ entstanden sei, habe er daneben „einen Haufen“ Lieder geschrieben. „Ich kam nach Hause, hörte sie mir alle im Auto an und war von den meisten ziemlich begeistert. Ich habe sie ihr vorgespielt, und sie meinte: ‚Das da, das mit den ‚Bad Habits‘, das solltest du morgen fertig machen.‘“ Der britische Popsänger kennt seine Frau Cherry Seaborn schon seit Schulzeiten und ist seit sechs Jahren mit ihr verheiratet.

Kevin Jonas, 37, ein Bruder der Jonas Brothers, war mal fast pleite. Er habe erlebt, wie es ist, kein Geld mehr zu haben, „fast alles davon zu verlieren“, sagte er im Podcast „The School of Greatness“.Zusammen mit seinen Brüdern Nick und Joe gründete Kevin 2005 die Popband, die schnell erfolgreich war, auch finanziell. Er habe damals nicht gewusst oder verstanden, „was Geld wirklich ist“, sagte er im gemeinsamen Gespräch mit den Brüdern und dem Youtuber Lewis Howes. Vor rund neun Jahren habe er gleichzeitig unter anderem in Immobilien investiert, selbst gebaut und dabei nicht die richtigen Partner gehabt. Schließlich seien nur etwa zehn Prozent seines Vermögens übrig gewesen. Die Wiedervereinigung der Band 2019, sechs Jahre nach der Trennung, sei „eine Art glücklicher Zufall“ gewesen, und eine zweite Chance.

Carlos Santana, 77, Gitarrist, wünscht der Welt mehr Hippies. „Heute werden die Hippies manchmal belächelt. Ich finde: völlig zu Unrecht“, sagte er in der deutschen Ausgabe des Magazins Playboy. Man müsse wieder zurückfinden zu deren Wertvorstellungen, zur Gemeinsamkeit, Einigkeit und Harmonie. „Auch damals haben Leute den Kopf geschüttelt, sich gefragt, was tanzen die denn da nackt im Schlamm, wo doch im Vietnamkrieg die Soldaten sterben“, so Santana. „Dabei hatte eines mit den anderen zu tun. Wir haben den Krieg gehasst, und wir haben gleichzeitig das Leben gefeiert.“

